Zwischen Etat und Ensemble – Carsten Brosda im Gespräch
Shownotes
Der Januar ist der Moment für Rückblicke und Ausblicke zugleich und bietet Gelegenheit, das vergangene Kulturjahr noch einmal einzuordnen. Zwischen Opernneustart und Intendantenwechseln, der Debatte um eine neue Oper in der HafenCity, Fragen nach der Zukunft von Kino und Clubkultur sowie aktuellen kulturpolitischen Kontroversen zeigt sich, wie sehr Kultur auch 2025 ein Spiegel gesellschaftlicher Auseinandersetzungen war. Darüber spricht Lars Meier mit Hamburgs Kultur- und Mediensenator Carsten Brosda, der das Jahr aus kulturpolitischer Perspektive bilanziert und einen Ausblick auf 2026 wagt.
Aufgenommen wurde diese Folge in der Hamburger Kulturbehörde und wird präsentiert von HVV Switch, der besten App fürs Mobilbleiben in Hamburg.
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00:00:00: Hier sitzt die Kultur der Stadt zusammen.
00:00:03: Der Kaltscher Club.
00:00:05: Fragen an die Kultur und
00:00:07: Antworten der
00:00:08: Macher.
00:00:09: Nur im Ahoi.
00:00:10: Kaltscher Club.
00:00:11: Zwischen Etat und Ensemble.
00:00:13: Karsten Broster im Gespräch.
00:00:14: Herzlich willkommen zu der Achtendreißigste Ausgabe des Kaltscher Clubs.
00:00:18: Wir starten in das neue Jahr mit einer ganz besonderen Folge Kaltscher Club.
00:00:22: Heute spreche ich mit dem Wegweiser der Hamburger Kulturlandschaft.
00:00:25: Dr.
00:00:26: Karsten Broster.
00:00:27: Anders als sonst habe ich hier keine drei Gäste sitzen, sondern spreche wie schon im letzten Jahr mit Hamburgs Kultursenator über das vergangenen Jahr und wage einen Ausblick auf den Jahr.
00:00:37: Aufgenommen wird diese Januarfolge direkt am Puls der Kultur der Kulturbehörde in der Hamburger Innenstadt und präsentiert von HVV Switch, damit ihr gut im neuen Jahr ankommt.
00:00:49: Lieber Carsten Broster, du bist hier in Gelsenkirchen geboren, nach deinem Studium und einem Praktikumpräsidium der SPD.
00:00:57: Bist du gleich da geblieben?
00:00:58: In verschiedenen Positionen, wie so Olaf Scholz, dich zum Leiter des Amts-Familien-Beriefs seit dem Jahr.
00:01:04: Seit dem Jahr.
00:01:05: Seit dem Jahr.
00:01:06: Seit dem Jahr.
00:01:07: Seit dem Jahr.
00:01:08: Seit dem Jahr.
00:01:10: Was war, um mal auf das vergangenen Jahr zurückzublicken, was war denn für dich das Kulturereignis hier in Hamburg im Jahr?
00:01:22: Das ist immer schwer als Kultursenator eins herauszuheben, aber ich glaube schon, dass das, was die neue Leitung der hamburgischen Staatsoper unter der Überschrift drei Tage wach, quasi zum Einstieg in die eigene Intendanz gemacht hat, von einem Abend, den Ina Müller moderiert, auf dem auf der Bühne ganz viele Dinge stattfinden, die alle wie Opa aussehen, aber noch nie in der Form jemals auf einer Opa-Bühne stattgefunden haben, weil nichts davon aus einer echten Opa stammte.
00:01:47: von einer herausragenden Inszenierung am ersten, seinen regulären Abend, einer Kinderoper, die der neue Intendant Tobias Kratzer auch noch gleich mit inszeniert hat, weil gesagt hat, eine Oper zum Einstand reicht nicht, ich mache gleich zwei am ersten Wochenende.
00:02:00: Das hat schon mal gezeigt, zu welcher positiven Form von Überforderung diese Kunstform fie ich ist und ich hoffe sehr, dass sich davon viele Leute anstecken lassen.
00:02:07: Das hat schon echt Welle gemacht, das war schön.
00:02:10: Wellen haben auch andere Bereiche der Kultur gemacht und entsprechend gehen wir jetzt mal so durch das Jahr durch, durch die verschiedenen Bereiche, Theater, Oper, Musik, Literatur, Kunst, Film, Clubkultur und Kulturpolitik.
00:02:21: Du musst längst ja alles hier in dieser Stadt.
00:02:25: Wir steigen ein beim Bereich Theater.
00:02:28: Sonja Anders ist seit dem ersten August, twenty-fünfundzwanzig neue Intendantin des Talia-Theaters.
00:02:34: War das aus deiner Sicht ein guter Neustart für Stalier?
00:02:37: Ja, das ist, finde ich, wirklich schön gelungen.
00:02:40: Allein schon die Idee zu sagen, wir fangen auf den Platz an, spielen erst mal eine Woche lang den öffentlichen Raum wahr, sie waren, ziehen dann ins Haus ein.
00:02:48: Das Taliertheater hat Farbe im neuen Design, was durchaus auch eine Ansage ist.
00:02:52: Und gibt neue Handschriften, gibt neue Erzählformen.
00:02:55: Und ich habe schon das Gefühl, dass Sonja anders von der Stadtgesellschaft mit offenen Armen empfangen wird und da eine ganze Menge, sagen, guter Spirit ausgeht.
00:03:03: Nach einem halben Jahr ist es immer noch zu früh zu sagen, so wird's.
00:03:06: Aber ich habe das Gefühl, da entsteht gerade eine ganze Menge.
00:03:08: Und Sonja anders kennt ja das Haus, ist Hamburgerin, war früher schon mal hier.
00:03:12: Und ich höre von ganz vielen am Haus, dass sich auch so ein bisschen wie so ein Homecoming anfühlt auf eine Art.
00:03:17: Und nach sechzehn Jahren, auch im Lux, was ja eine sehr prägende, sehr starke Zeit für das Taliertheater gewesen ist, das Haus auch noch mal behutsam neu aufzustellen, ist ein spannender Prozess, der, glaube ich, gerade auf einem guten Weg ist.
00:03:30: Ein weiteren Indianantenwechsel hat es am Ernst-Deutsch Theater gegeben.
00:03:33: Daniel Schütter und Ayla Yegina haben jetzt eine... Doppelspitze nach dreißig Jahren Intendanz von deiner Parteifreundin Isabella Werthe Schütter.
00:03:45: Die haben ja auch einiges neu gemacht, also eigentlich fast alles.
00:03:49: Die Stücke sind geblieben, aber in einer anderen Form.
00:03:52: Der Eingangsbereich ist neu.
00:03:55: Wie wichtig ist denn tatsächlich Architektur, also die Umgebung für ein Theater dann für die Qualität der Stücke?
00:04:02: Also, kommst du dann da auch rein und sagst, oh, hier schon mal schön, kann gar nicht so schlecht werden, oder?
00:04:08: Naja, zumindest glaube ich, hat's was damit zu tun, wie man sich fühlt, wie so ein Hausein empfängt.
00:04:12: Also, und insofern sich darüber Gedanken zu machen, wie schaffe ich eine gute Atmosphäre, auch bevor ich in den Saal gehe, wie organisiere ich den Weg.
00:04:19: Halt ich für wesentlich, wenn vor zwei Jahren im Bühnenverein mal eine Diskussion gehabt mit David Schrafen von Korrektiv, wo wir über die Frage, wie bringe ich eigentlich Leute zu einem Produkt und bringe ich die auch in eine andere Stimmung hineingesprochen haben.
00:04:29: Und kam eigentlich dazu, dass du musst eigentlich fünfhundert Meter vom Theater anfangen, dafür zu sorgen, dass die Leute sich gut fühlen.
00:04:35: Weil wir holen Leute ja aus dem Alter, grausst teilweise aus der Hektik auch.
00:04:39: Und dann kommst du in diesen Raum, sollt sich drei Minuten später hinsetzen und sollt sich auch was anderes völlig konzentrieren.
00:04:44: Da so ein Ankommen zu organisieren, im Extremfall in der App-Film und die Tube, die lange Rolltreppe, die auch langsamer ist als jede Rolltreppe in jedem Kaufhaus.
00:04:53: Was von den Architekten so gedacht war, nach dem Muster, Entschleunige dich, komm an.
00:04:57: Das, was du sonst als Fahrt zu einem Festival hast, machen wir hier in diesem langsamen Ankommen, dass du hoffentlich, wenn du oben auf dieser Zwischenebene ankommst, schon bei einem leicht anderen Bewusstseinszustand bis als du unten reingegangen bist.
00:05:08: Und das schlicht nur durch so eine Entschleunigung ist ein Weg.
00:05:11: Und ich finde, das, was die Deutschärter gemacht haben mit den neuen Foyerspann, war ein heißer Ritz.
00:05:16: Also, ob die fertig werden und wie sie fertig werden.
00:05:18: geworden sind bis zu so ein Stück, liegt auch noch auf meinem Schreibtisch von vor je, dass sie dann verschickt haben hinterher aus der Wand.
00:05:24: Das war schon eine Menge Engagement an der Stelle, aber ich finde es wichtig, sich auch darüber Gedanken zu machen.
00:05:29: Nicht zuletzt auch deshalb, da das als Deutsch der Ata weniger Schwierigkeiten als andere Häuser, weil manche Kulturbauten ja auch so ein so einen pompösen Gestos haben und auch einschüchtern wirken können.
00:05:41: Und eigentlich will man ja, dass Leute einfach reinkommen und sich sofort wohlfühlen.
00:05:44: Das ist da jetzt der Fall, was war vorher in Kino, da hat man das schon an der Stelle gelöst.
00:05:49: Aber darüber nachzudenken ist wichtig, aber auch nicht einfach, weil natürlich das kostet Geld, das muss ich auch haben in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten und die Investitionen muss man sich dann auch zutrauen können.
00:05:59: Wir bleiben im Grunde bei der Ästhetik der Architektur und gehen zur OPA über.
00:06:04: Der Entwurf des Dänischen Büros Bjarke Ingels Group hat den Architekturwettbewerb für den Bau einer neuen OPA in der Hamburger Hafencity gewonnen.
00:06:12: Das Gebäude soll ein markantes Wahrzeichen mit begehbaren Dächern werden und als Schenkungen an die Stadt übergehen.
00:06:18: Logistik-Miljardär Klaus Kühne übernimmt dabei den Großteil der Baugosten.
00:06:22: Was gefällt dir denn am meisten an
00:06:24: diesem Entwurf?
00:06:26: Die Architekten selber haben ja gesprochen, also Bjarke Ingels von einem Humble-Iken, also einem demütigen Wahrzeichen, wenn man so will.
00:06:34: Ich glaube, das ist eine ganze Menge dran.
00:06:35: Also das Gebäude strebt ja nicht dazu jetzt noch einen besonderen markanten Hochpunkt zu setzen, was man ja vielfach macht.
00:06:41: Die haben wir mit der Elbphilharmonie und dann irgendwann mit dem Elbtower sicherlich an der anderen Seite auch.
00:06:45: Sondern es geht tatsächlich eher darum, die Oper in eine Landschaft einzubetten.
00:06:49: Und ich finde, das ist schön gelungen, die Aufgabe und die Erwartung war, schafft ein Opernhaus, aber setzt dann nicht in solitär hin, der Schroffer außenkanten hat, sondern gestaltet einen begehbaren öffentlichen Raum, der auch für diejenigen, die, ich würde immer sagen, noch nicht in die Opern gehen, trotzdem eine attraktive Aufenthaltsqualität bietet.
00:07:06: Und einer der Ersten, die den Wurf gesehen haben, kam danach zu mir und sagte, da hole ich mir eine Astra Knolle, da setze ich mich vorne an die Spitze.
00:07:12: Und ich finde, wenn man die Emotion auslöst, dann hat der Architekt ein paar Sachen schon ganz richtig gemacht.
00:07:17: Und vielleicht die schönste Reaktion.
00:07:19: Dann bekam ich über Social Media von Jagoda Marinic, die schrieb, sie hätte zweimal hingucken müssen, ob das wirklich in Deutschland ist.
00:07:26: Das sehe ich so heiter und so leicht aus.
00:07:28: Und auch das finde ich.
00:07:30: Und dieses heitere und leichte, das brauchen wir.
00:07:33: Und ich kenne kaum Menschen, die auf diese Architektur geguckt haben, die das nicht toll fanden und sagten, da will ich mal hin.
00:07:39: Und wenn Gebäude das auslöst, ist schon ziemlich viel richtig gemacht worden.
00:07:42: Jetzt muss man nur dafür sorgen, dass es im Bau auch so aussieht, wie es jetzt erst mal vorhin Architekten erdacht wird.
00:07:48: Halter und leicht war die Vergangenheit des Unternehmens Kühn und Nagel nicht wirklich.
00:07:53: Die Firma tut auch nach Ansicht viel zu wenig dafür, um über diese NS-Vergangenheit die Verstrickungen damals zu sprechen bzw.
00:08:03: sowas zu veröffentlichen.
00:08:04: Der Senat hat viel Kritik dafür bekommen, dass man quasi das Geschenk annimmt von jemanden, der eigentlich da sehr viel Falsches gemacht hat, nämlich eben nicht aufgeklärt hat.
00:08:16: Wie hast du die Diskussionen erlebt?
00:08:19: Ich finde solche Diskussionen sind immer notwendig und die ist ja auch nicht in der Vergangenheitsform zu betrachten.
00:08:24: So eine Diskussion geht ja weiter und das ist auch gut, dass sie weitergeht.
00:08:27: Man muss, glaube ich, ein paar Dinge an der Stelle auseinanderhalten.
00:08:29: Die Frage, vor die wir als Senat standen, war, verknüpfen wir die beiden Themen miteinander die Aufarbeitung und die Frage, nehmen wir eine solche Schenkung an und geben dann solches gemeinsames Projekt.
00:08:40: Wenn man hart sagen würde, man verknüpft das.
00:08:43: Hieße das, dass wir auch mit ganz vielen anderen, mit denen wir Montan zusammenarbeiten, nicht zusammenarbeiten können.
00:08:47: Eine Zahl, die ich neulich gelesen habe von einem Wissenschaftler Scholtisec, der die Studie gemacht hat für das Unternehmen Porsche und die Verstrückung von Porsche während der NS-Zeit, die jetzt gerade veröffentlicht worden ist.
00:08:59: Und er ist gefragt worden im Spiegel, im Interview, ob er denn überrascht gewesen sei, dass er jetzt achtzig Jahre nach Kriegsende diesen Auftrag bekommen hätte.
00:09:06: Und er hat zwei Sachen gesagt.
00:09:07: Das eine war, achtzig Jahre seien für ihn als Historiker überhaupt gar keinen Zeitraum.
00:09:11: Also nein, das hätte ihn nicht überrascht.
00:09:13: Und die Frage, dass das jetzt kam, wie sie darauf hin, dass fünfundachtzig Prozent der deutschen Unternehmen, ich kann die Zeit jetzt nicht überprüfen, aber das ist die, die er verwendet hat, ihre eigene Vergangenheit während der NS-Zeit noch nicht unabhängig wissenschaftlich haben aufarbeiten lassen.
00:09:27: Fünfundachtzig Prozent, wenn ich das übertrage, auf Hamburg fällt eine ganze Menge an Kooperationspartnern weg.
00:09:32: Deswegen glaube ich nicht, dass so eine kategorische Entscheidung der richtige Schritt ist.
00:09:37: Ich muss beim Unternehmen Kühne und Nagel sagen, die haben sich dazu bekannt, dass sie mit dem NS-Staat kollaboriert haben.
00:09:46: Sie haben auch an der Stelle die Verantwortung dafür übernommen.
00:09:49: Und jetzt sagt das Unternehmen, wir haben keine Archive mehr, deswegen können wir es nicht aufklären.
00:09:53: Dann sagen andere, aber man kann ja trotzdem unabhängig forschen.
00:09:56: Und da wäre ich eher bei denen, die sagen würden, man kann auch unabhängig forschen.
00:10:00: Ich bin mir sicher, diese Forschung wird auch stattfinden.
00:10:03: Aber wir mussten jetzt entscheiden, sagen wir, wir arbeiten erst mit euch zusammen, wenn ihr selber eine solche Studie in Auftrag gegeben habt.
00:10:09: Und dann haben wir entschieden, wir lassen diese beiden Strängen nebeneinander reden, aber selber darüber übrigens auch ein gedenktes Umstandes.
00:10:15: Das ist mal ganz praktisch zu machen.
00:10:17: Die Kulturbehörde ist eine Erfindung der Nationalsozialisten.
00:10:21: Die ist neunzigdreisig gegründet worden.
00:10:23: Vorher gab es in Hamburg keine Kulturverwaltung.
00:10:25: Darüber klären wir ab Anfang Februar das erste Mal in einer Dielenausstellung im Rathaus auf.
00:10:31: Es hat auch keine Aufarbeitung, unabhängige Atemweise des Handelns der Hamburger Kulturverwaltung gegeben, bis ich die vor zwei Jahren beauftragt habe.
00:10:38: Also, mir sich zu prüfen, ob man etwas von anderen fordert, was man bisher von sich selber noch nicht gefordert hat, tut manchmal auch ganz gut.
00:10:45: Und wir haben eine ganze Menge an eigener Aufarbeitung, auch nur als Stadt zu leisten.
00:10:48: Wir gehen damit gut ein Beispiel voran und machen dann anderen hoffentlich Lust darauf, sich auch mit ihrer Vergangenheit zu befassen.
00:10:54: Es kommt zu einem anderen schwermädigen Thema für dich.
00:10:56: Wir gehen ins Ballett.
00:10:58: Der Vertrag mit Demis Wolpi, dem in den anderen des Hamburger Balletts.
00:11:01: wurde vorzeitig aufgelöst.
00:11:02: In einer Pressemitteilung hast du bedauert, dass nicht gelungen sei, eine gemeinsame Grundlage für eine weitere Zusammenarbeit zu schaffen.
00:11:10: Was ist denn eigentlich eine Grundlage für eine Zusammenarbeit?
00:11:15: Naja, im Kern ging es ja um die Frage, gelingt es?
00:11:19: Das muss man ja sehen, ist ja in künstlerischen Produktionsprozessen auch was anderes, als wenn ich jetzt irgendwo eine Abteilung leute, wo Menschen in ihrem Büro sitzen und Vermerke schreiben oder Vermerke dem Chef vorlegen.
00:11:29: Schafft man es, eine Beziehung herzustellen zwischen Kompanie und Intendanz, in der im Ballettstudio kreiert werden kann?
00:11:37: Das ist die Aufgabe, um die es an der Stelle ging und das war nicht herstellbar, nicht mehr herstellbar, nicht wieder herstellbar.
00:11:45: und insofern kam es dann zu der Entscheidung, die ich persönlich in der Sache immer noch sehr bedauere, wo es aber in der damaligen Situation der Weg war, den es nur gab, um diese Situation aufzulösen und Alles weitere dazu ist vertraglich ausgeschlossen, öffentlich zu berichten.
00:12:01: Insofern bleiben wir bei dieser Darstellung.
00:12:04: Aber das ist der Kern des Punktes aus meiner Sicht.
00:12:06: Das habe ich aber auch im Ausschuss seiner Zeit.
00:12:07: Wir haben eine lange Ausschusssitzung darüber gehabt, wo wir im Rahmen dessen, was wir sagen konnten, noch darüber berichtet haben im Kulturausschuss.
00:12:13: Sankt hat es jetzt keine Vorfälle gegeben, die in irgendeiner Art und Weise, weil das ja auch gerne hineingeheimnisiert wird, dafür gesorgt haben, dass wir jetzt der arbeitsrechtlich handeln müssen.
00:12:21: Das ist nicht der Fall gewesen.
00:12:22: Ich bin auch sehr sicher.
00:12:24: Der Miss Wolfi und hoffe, das auch wird uns wieder begegnen, weil ich seine Arbeit sehr schätze, auch nach wie vor sehr schätze.
00:12:29: Aber wenn Dinge nicht zusammenpassen, dann kann man sie manchmal nicht zusammen zwingen.
00:12:34: Und dann fehlt halt die Grundlage für eine weitere gemeinsame Zusammenarbeit.
00:12:38: Achtung, Achtung!
00:12:39: Werbung!
00:12:42: Einfach immer am Start, die HVV Switch App.
00:12:45: für euch, damit ihr jedes eurer Ziele in Hamburg und Umgebung erreichen könnt.
00:12:49: Einfach schnell und direkt ermöglicht die HVV Switch App euch den unkomplizierten Kauf von HVV Tickets.
00:12:58: Zusätzlich dazu könnt ihr mit der App ein Six-Chair, Share Now oder Miles-Automieten, ein Tier- oder Voi-E-Scooter oder ein Moja-Shuttle-Buchen um bequem von A nach B zu gelangen.
00:13:11: Weitere Infos unter www.hvv.com.
00:13:15: VV-Switch.de.
00:13:17: Achtung, Achtung, das war ein Konsumhinweis.
00:13:23: Kommen wir zur Musik im Allgemeinen.
00:13:25: Am sechzehnten Januar versammelten sich rund sechzehntausend Menschen gegen den geplanten Auftritt von Alice Weidel im Hamburger Rathaus zu demonstrieren.
00:13:33: Währenddessen lief eine Stunde der Song Schrei nach Liebe von die Ärzte bei uns auf Ahoiradio.
00:13:40: Ist das so eine kreative Aktion, die Protest aus deiner Sicht zugänglicher macht?
00:13:47: Das wäre jetzt schwierig, wenn ich Nein sagen würde, dem Chef von Auerrad.
00:13:52: Ich darfst du.
00:13:52: Nein, aber es wäre ja gar nicht nötig.
00:13:54: Ich finde, ich bin jetzt niemand, der der Protestform recensieren sollte, aber tatsächlich sich zu überlegen, wie komme ich an die Leute ran und wie komme ich auch anders an die Leute ran?
00:14:04: Ich glaube, da geht eine ganze Menge Subversives.
00:14:07: Um mal ein anderes Beispiel zu nehmen, ein ganz anderes Beispiel.
00:14:10: Solange du keinen anderen Radiosender nimmst, ist alles in Ordnung.
00:14:13: Nein, ich weiche in den Museumsbereich aus.
00:14:15: Das Museum am Roten Baum hat gerade eine Ausstellung geöffnet vor ein paar Wochen, wenn wir sprechen über Katzen.
00:14:21: Und das klingt so kuschelig und niedlich.
00:14:23: Und wenn man in der Ausstellung drin ist, kriegt man eine ganze Menge Sachen reingeträufelt, die alles sind, aber nicht kuschelig und niedlich.
00:14:28: Und die sozusagen auch zeigen, warum gerade das kuschelige und niedliche eine schöne Form ist, das zu verkaufen und anders zu vermitteln.
00:14:36: Und ich finde es sehr, sehr lohnenswert und sehr, sehr hilfreich, sich Gedanken darüber zu machen, wenn wir die Idee davon, dass wir eigentlich gut und vernünftig miteinander umgehen wollen, in so einer Gesellschaft und fröhlich miteinander zusammenleben wollen, dass wir dafür auch Bilder und Wege finden, sowas zu erzählen, die jetzt nicht nur bedeuten, da steht jemand und sagt, ihr seid böse, wir machen so, sondern tatsächlich die Künste als Ausdrucksform an der Stelle auch zu nutzen, auf andere Ideen, auf andere Bilder zu kommen.
00:14:59: Und schrei nach Liebe ist immer noch einer der großen Protest-Songs, der ja kein reiner Protest-Song ist, der jetzt auch nicht irgendwie.
00:15:06: jemand sitzt mit der Akustik-Gitarre und singt ein traurig Lied, sozusagen da ist, sondern einen anderen Angang wählt, der aus dem Punk kommt, der mir sehr sympathisch ist.
00:15:16: Es gab viele Konzerte kommerziell gesehen, war wahrscheinlich Ed Sheeran, der erfolgreichste Künstler in Hamburg.
00:15:22: Da gab es drei ausverkaufte Konzerte im Volksparkstadion.
00:15:27: Die Goldkirchen als Lokalmatador haben in Sekunden die Barclays Arena ausverkauft.
00:15:34: Und die Sängerin Dua Lipa spielte in der zwei ausverkauften Shows auch in dieser Arena und sangen, Welchen Klassiker würdest du denn auf so einer großen Bühne wählen und singen?
00:15:47: Keine Sorge, das ist jetzt hier keine Bühne.
00:15:49: Nein, das ist keine Sorge, aber ich, da ich grundsätzlich nicht singe, würde ich das auch grundsätzlich sagen, ganz weit von mir weisen.
00:15:56: Aber welcher
00:15:56: wäre dir denn am
00:15:57: nächsten?
00:15:58: Den ich singen würde.
00:16:00: Na, Gottes Willen, kommt auch nicht in Frage.
00:16:02: Nicht mal die Schalke verheißen.
00:16:03: Nein, nein, nein, blau und weiß, wie lieb ich dich.
00:16:06: Selbst das tue ich dem Lied nicht an, dass ich das singen würde.
00:16:09: Aber was ich Um darauf noch mal zurückzukommen, was wir in der Frage davor gestellt haben, ich war bei Ed Sheeran beim dritten Konzert an diesem Abend, an dem es durchgerechnet hat, muss aber so schön war, dass wir ja alle trocken waren, nur er, weil er die Bühne ja in der Mitte hatte, oder ein Kletsch nass war schon.
00:16:24: Ja, die
00:16:24: großen Weltstags hierher kommen regnet.
00:16:26: Das war ja bei Taylor Swift im vergangenen Jahr auch so, dass sie pitchen nass waren.
00:16:29: Ja,
00:16:30: irgendwoher müssen diese Geschichten über das gute Wetter in Hamburg ja kommen.
00:16:33: Da
00:16:33: regnet es einmal im Jahr.
00:16:34: Ja, aber immer dann laden wir Leute ein.
00:16:36: Insofern ist das schon ein Problem.
00:16:40: beeindruckend, wie es jemandem, der da wirklich alleine auf der Bühne steht im Prinzip, inmitten von sechzigtausend Leuten gelingt, den gute Laune zu machen.
00:16:46: Und ich fand das so ein Moment, wo ich auch dachte, hey, davon braucht es eigentlich viel mehr.
00:16:50: Und das ist deswegen weigere ich mich jetzt auch ein Song zu nennen.
00:16:53: Wenn ich da stehen würde und singen würde, würde ich niemandem gute Laune machen.
00:16:56: Insofern überlasse ich das denen, die das können.
00:16:57: Völlig
00:16:58: losgelöst würde ich dir empfehlen.
00:16:59: Nein, du Gottes Willen.
00:17:01: Wir machen das nach dem Ausschlussprinzip und irgendwann wird ein Lead
00:17:05: überbleiben.
00:17:06: Aber bei Ed Sheeran
00:17:06: hat man ja den Eindruck, der legt die Gitarre nie außer Hand.
00:17:09: Also wenn man auf Instagram guckt, spielt er in der New Yorker U-Bahn im Londoner Pub.
00:17:14: Der ist irgendwie die ganze Zeit unterwegs irgendwie.
00:17:17: Was ist denn so eine Sache von der du nie ablassen kannst.
00:17:21: Hast du immer ein schlaues Buch dabei oder?
00:17:24: Ich habe eigentlich immer ein Buch in der Tasche stecken, das ist schon so, aber mittlerweile hat man die ja auch digital überall verfügbar, wo man dann weiterlesen kann.
00:17:32: Mag ich nicht.
00:17:32: Nein, magst du nicht.
00:17:33: Ich mag es auch nicht, aber manchmal braucht man es dann trotzdem.
00:17:36: Und ansonsten, was ich immer dabei habe, ist das private Handy, das so randvoll mit Musik ist, dass momentan die Updates nicht möglich sind, weil er nicht in der Lage ist, die Sachen runterzuladen, um das sozusagen Update auf Mal gucken, wie das ausgeht.
00:17:50: Mit der Weile kann man ja sogar zwei Terabyte auf so ein kleines Handy
00:17:54: packen.
00:17:55: Also ein iPhone.
00:17:57: Mein privates Handy erst, wie ich sagte, da ist die Musik drauf und zwei Terabyte beim iPhone.
00:18:05: Das Modell habe ich nicht.
00:18:06: Nee, ich mache ja auch keine Werbung für Apple.
00:18:08: Es gibt ja durchaus andere Gerätschaften
00:18:10: noch.
00:18:10: Das ist true.
00:18:11: Wir bleiben bei Büchern und der Literatur.
00:18:14: Die Hamburger Autorin Christine Bilkau hat den Preis der Leipziger Buchmesse für ihren romanen Halbinsel gewonnen.
00:18:22: Was war denn dein Lieblingsbuch in twenty-fünfundzwanzig?
00:18:26: Jetzt müsste ich Halbinsel sagen.
00:18:27: Das habe ich sehr gerne gelesen.
00:18:28: Aber mein Lieblingsbuch ist tatsächlich eines, das ich gerade erst beendet habe.
00:18:32: Ich habe ihm sofort geschrieben.
00:18:35: Ich finde, Sascha Stanisic reden, die er gerade veröffentlicht hat.
00:18:38: Er hat schon der Titel so, sagen wir.
00:18:40: dass das Problem damit anfängt, dass der Stromkreis als Rechteck abgebildet wird.
00:18:44: Ich finde die Texte daran so grandios, so warm, so präzise beobachtet, diese Geschichten, die er da erzählt, von denen er behauptet, dass das Reden sind, dass es so viel mehr.
00:18:54: Ich habe geweint und gelacht gleichzeitig teilweise bei diesem Buch.
00:18:57: Das habe ich wahnsinnig berührt.
00:18:58: Das fand ich ganz groß.
00:19:01: Dann gab es noch ganz viele Bücher auf der Bühne, denn das Haber-Front Literatur-Festival ist unter der neuen Leitung von Jarem Lux, der ist vom Talier immer noch nicht in Rente gegangen, sondern hat gleich mal ein ganzes Festival übernommen, ist quasi wieder auferstanden und zwar tatsächlich ein bisschen wie Phoenix aus der Asche, um bei dem Bild zu bleiben, denn es war ein Riesen-Publikumserfolg.
00:19:22: Jetzt haben die die
00:19:24: größtmöglichen
00:19:26: Literaten schon beim ersten Mal eingeladen.
00:19:29: Wie ist denn, ich meine, wir wissen beide vom Hörn sagen zumindest, dass das zweite Album immer am schwierigsten ist.
00:19:36: Hast du Sorge, dass man diesen Standard nicht halten kann und wer würde dir denn einfallen?
00:19:40: Was wäre dein Wunsch, wer sollte da lesen?
00:19:43: Also... Das überlasse ich mal.
00:19:45: Das war klar, dass es eine politische Aussage gegeben hat.
00:19:48: Das war ja noch schöner,
00:19:49: weil ich jetzt ein paar Sachen
00:19:49: bestellen würde.
00:19:50: Bei der
00:19:50: Diskussion um den Zukunftsentscheid haben wir ja immer zwischen der Privatperson und dem Senator unterschieden.
00:19:55: Vielleicht kannst du es hier auch machen.
00:19:59: Du hast mich jetzt ja hier als Senator eingeführt.
00:20:01: Das wird ein bisschen schwierig wählen, würde ich gerne lesen haben an der Stelle.
00:20:06: Die meisten kommen ja tatsächlich, also es gibt noch genug, die nicht da waren.
00:20:10: Hängt immer ein bisschen davon ab, was jetzt für neue Bücher kommen.
00:20:14: Ich wäre ja für Walter Mörr's, weil den ja keiner kennt.
00:20:18: Also der ist ja quasi tatsächlich im Unentdeckten und dieses Rätsel würde ich gerne mal gelöst wissen.
00:20:26: Oder bist du eine der wenigen Personen, die genau wissen, wie er aussieht und die ihn kennen?
00:20:30: Nein.
00:20:31: Ich habe
00:20:31: tatsächlich vor einigen Tagen mit jemandem gesprochen, die gesagt hat, sie hat ihn schon getroffen, vor ein paar Tagen.
00:20:37: Und ja, war wohl eine lustige Begegnung.
00:20:40: Na immerhin, nee, das ist tatsächlich begegnet, bin ich immer noch nicht mehr.
00:20:43: Okay, weiter Merch schließt du aus?
00:20:45: Ich
00:20:45: schließe nicht aus, das wäre ein interessanter Punkt.
00:20:47: Das ist, ob ich allerdings auch eine dieser schönen Comiclesungen dann einlassen würde, wäre ja nochmal die nächste Frage.
00:20:52: Ach Gott, wen will ich?
00:20:54: Es gibt so viele Leute, die ich gerne lesen habe, das Schöne ist, die meisten kommen ja auch noch Hamburg.
00:20:59: Also es ist jetzt ja gar nicht so, dass die nicht irgendwie alle mehr oder minder regelmäßig dann auch hier sind und lesen.
00:21:05: Ich bin einfach überrascht auf die bunte Tüte, die sicherlich... Am Ende
00:21:08: hast du jetzt wieder niemanden
00:21:09: genannt, ne?
00:21:09: Habe ich niemanden genannt, ne?
00:21:10: Aber das ist manchmal dann so.
00:21:12: Vielleicht Bob Dylan als Literatur-Probeerpreis?
00:21:15: Ja,
00:21:15: Bob Dylan hat ja jetzt ein Buch gemacht, wo er Bilder veröffentlicht hat.
00:21:18: Das haut nicht so ganz hin.
00:21:20: Die Lesen ist schwierig, das wäre immer schön.
00:21:22: Da wird aber nichts... Ich fände mal großartig ein Abend, wenn ich ja für einen der großartigsten Texte halte, die es überhaupt gibt, vielleicht bin ich aber gerade auch nur unter dem Eindruck des Films, Twenty Thousand Days, ist eine Cave und sagen, aber das wäre schon gut, wenn er ein Klavier mitbringt.
00:21:41: Unbedingt.
00:21:41: So, in der Literatur war viel los, denn Anja Flemming hat zum ersten Mai, im Jahr zweitausendfünfundzwanzig, die Leitung des Hamburger Literaturhauses übernommen.
00:21:51: Da gibt es ja auch das Literaturhaus Café.
00:21:53: Was ist denn so deine Lieblingskombi, wenn du mal ein Café besuchst?
00:22:00: Also eher Torte und Tee oder Café und nix Süßes, sondern lieber ein Toast.
00:22:08: In der Regel einfach ein Café.
00:22:10: Jetzt habe ich dich kalt erwischt, weil ich mal keine Kulturfrage gestellt habe.
00:22:14: Ich überlege gerade, ob das ein Neues in meinem Café-Haus, ja, aber diese Kultur hat Hamburg ja nicht so eine Zeitung dazu.
00:22:19: Aber ich
00:22:19: finde, da ist es wirklich toll, weil es gibt viele Zeitungen, Bücher sowieso.
00:22:23: Ich bin nur nie
00:22:24: tagsüber da.
00:22:25: Warum eigentlich nicht?
00:22:26: Ich habe da so einen komischen Nebenjob, der mich noch ein bisschen, der die Privatperson Bosta davon abhält, sich Gedanken zu machen, wer beim Haberfront lesen soll.
00:22:34: Das wäre eine schöne Schlagzeile.
00:22:36: Die Kultur-Sendatur ist nur ein Nebenjob.
00:22:42: Dann kommen wir mal zur Kunst und zu Museen.
00:22:45: Die Ausstellung Glitzer im Museum für Kunst und Gewerbe war von Februar bis Oktober ein voller Erfolg.
00:22:53: Das ist ja auch wieder ein sehr populärer Angang, mit etwas zu konfrontieren.
00:22:57: Da waren viele politische Aussagen drin und so weiter und so fort.
00:23:03: Was für ein Glamourtyp bist du denn?
00:23:05: Ich glaube, ich bin das unglamouröseste, was man sich so vorstellen kann.
00:23:10: Ich erinnere mich, dass ganz am Anfang, als ich Senator geworden bin, ich glaube, es war Christoph Twickel in der Zeit, schrieb, Broster wird jetzt Kultur-Senator, da fehlt doch der Glimmer.
00:23:26: Und dann sagt er weiter, sei aber die falsche Frage, also hat aus meiner Sicht die Kurve noch gekriegt.
00:23:31: Man sieht, ich habe ein elefantöses Gedächtnis, aber vielleicht kriegt sich das auch nicht mit Glimmer an der Stelle.
00:23:36: Wir haben das hier, dass der Bühnenverein macht, wenn wir den Faust haben und den jährlichen Theaterpreis, den wir dieses Jahr in Stuttgart gemacht haben, dann gibt es immer die Aufforderung, dass man irgendwas Glitzendes anziehen soll.
00:23:46: Ich glaube, der Einzige, der es nicht macht, ist der Präsident, weil ich besitze schlicht nichts, was Glitz hat.
00:23:51: Aber du kannst von den Reskotern auch bestimmen als Präsident,
00:23:53: oder?
00:23:53: Nein, das überlasse ich denjenigen, die sich darüber viel klügere Gedanken machen als ich.
00:23:57: Na gut.
00:23:58: Wir kommen zu den bewegten Bildern.
00:24:00: Der Film Amrum von Fatih Akkin feierte im September Deutschland Premiere beim Film Fest Hamburg.
00:24:05: Der Regisseur, Schauspieler und Autor der Buchvorlage Haag-Om verstarb zwei Monate später im Alter von sechsenundachtzig Jahren.
00:24:14: Den Film wirst du gesehen haben.
00:24:17: Welcher Nordseeinsel fühlst du dich denn verbunden, als Jugendlicher und Kind im Ruhrport aufgewachsen?
00:24:25: fährt man dann einfach nur ganz gerade hoch Richtung Norderney oder hast du gar keine Verbindung?
00:24:31: Wir hatten eine Familie, sind wir eigentlich immer an der Ostsee gelandet mit wenigen Ausnahmen.
00:24:36: Meine Eltern haben eine Zeit lang so eine kleine Ferienwohnung in Pelzerhaken.
00:24:41: Das ist der einzige Ort, wo man in Deutschland am Meer sitzen und trotzdem in die Sonne gucken kann, weil es ja dieser kleine Zipfel ist, wo man so ein Südstrand hat, den gibt es ja sonst fast nirgendwo.
00:24:51: Und das Wasser war immer da.
00:24:54: Wenn wir ans Meer fanden, fand ich das durchaus ein Deal, dass das Wasser auch da ist.
00:24:58: Wenn wir auf Insel waren, waren wir eigentlich auf Wangeroge.
00:25:01: Da bin ich auch einmal komplett rumgelaufen an irgendeinem Silvestertag.
00:25:04: Das weiß ich noch.
00:25:05: Da habe ich die Insel komplett zu Fuß umrundet.
00:25:07: Insofern würde ich sagen, Wangeroge ist meine Lieblings-Nordsee-Insel.
00:25:10: Du hast das Werk von Hackbogen gewürdigt in schönen Worten.
00:25:14: Ist Fatih Akin quasi der regulären Nachfolger?
00:25:18: Weil die haben ja auch so eine Art Vater-Sohn-Beziehung künstlerisch gesehen?
00:25:23: Der Nachfolger, das ist ja mal, also Fatih ist völlig eigenständiger und wie ich finde, herausragender Autor, auch Filmautor und Filmemacher, was sie vielleicht eint.
00:25:34: Aber das ist jetzt ein bisschen an den Hahn der beigezogen.
00:25:36: Sie haben eine sehr, sehr präzise Fähigkeit, Personen in Situationen zu beobachten und auf eine Art hab ich beide und auch Haag, auch wenn ich mir nicht sicher bin, aber mich nicht hart widersprechen würde, aber ich hab durchaus auch Haag immer als ein Heimatfilmmacher empfunden und genauso auch fattig, weil sie einfach Milieus zeichnen und zeigen und sagen, Haagsszene von Nordsee ist Mordsee zum Schluss, wo die Jungs mit dem Floß auf den Fluss raus und dann läuft Udo Lindenberg und der Wunschen Segelboot zu klauen.
00:26:11: Das hat ... So eine Emotion, die entdecke ich in dieser Sehnsucht im Kleinen, im Alltag, auch in Fattigsfilmen, in Soulkitchen oder anderswo immer wieder.
00:26:20: Also dieses sehr nahe Randsum an die Personen, wie leben die Personen, wo leben die Personen, Alltag so zeigen, wie er ist.
00:26:26: Und im Kleinen die Schönheit von Alltag bei allen Schwierigkeiten zu zeigen.
00:26:29: Und auch die Widerstandsfähigkeit von Menschen in diesem Alltag zu zeigen.
00:26:32: Das einst sie schon, aber sie sind jeweils Menschen, die den Autorenfilm ihrer Zeit.
00:26:37: Prägen in einer Art und Weise, die aus meiner Sicht jeweils einzigartig ist.
00:26:41: Aber es hat mich nicht gewundert, als die beiden dann auch im Film und nicht nur in der Lehrer-Schüler-Version zueinander geführt haben und hat sehr gefunden, haben gemeinsam miteinander was gemacht haben.
00:26:51: Das hat sich schon jeweils sehr gelohnt, künstlerisch.
00:26:54: Kino ist wichtig für euch auch als Behörde und deswegen habt ihr, also nicht nur deswegen habt ihr die Förderung für Programm und Stadtteil Kinos deutlich erhöht.
00:27:02: Der Moin Kinobonus wurde um hunderttausend Euro auf insgesamt zwei hunderttausend Euro aufgestockt und über die Hamburger Kinopreise vergeben.
00:27:09: Ziel war es, kleine Kinos zu stärken und die Vielfalt der Hamburger Kinolandschaft sowie den Filmstandort nachhaltig zu sichern.
00:27:17: Was könnte denn noch, also außer sie mit vernünftig Geld auszustatten, was könnte denn noch eine Möglichkeit sein, um die Leute wieder in die Kinos zu bewegen.
00:27:25: Also ich hab so das Gefühl... Irgendwann werden die Leute, wie bei dem Vinyl, merken, dass es nicht nur ums Konsumieren geht, sondern dass es auch um eine gewisse Qualität geht.
00:27:36: Man nicht zwischen den Liedern hin und her springt und genauso beim Stream nicht einfach nur blöd auf dem Sofa sitzt, sondern hinterher einfach auch Geselligkeit pflegt, darüber spricht und so weiter.
00:27:46: Ja, also total das ist es.
00:27:48: Ich hoffe das ein Stück weit auch.
00:27:50: Es hat natürlich eine gewisse Convenience.
00:27:52: Alle haben sich Während der Corona-Pandemie, ja nicht alle, aber die, die über das Geld verfügen, haben sich während der Corona-Pandemie teilweise mit Home-Entertainment-Systemen ausgestattet, die ja schon die Dimension eines kleineren Programmkinos früher im Bruggebiet hatten.
00:28:06: Wenn ich mir das so angucke, also da finde ich schon, manche Wohnzimmer reingucke, bin ich schon überrascht, was da alles rumsteht.
00:28:11: Das sieht bei uns als etwas bescheidener aus.
00:28:16: Aber es ist selbst dann, selbst wenn ich es technisch alles zu Hause hätte, immer noch was völlig anderes, ob ich mit anderen Menschen in einem Saal sitze, in einem Raum sitze und mich wirklich in dieses Erlebnis hineinbegebe.
00:28:26: Und wer da war und da ist, merkt das auch sofort, ist mein Eindruck.
00:28:30: Die Frage ist eher, wie überzeug ich Menschen wieder dahin zu kommen.
00:28:34: Ich nehme eine ganze Menge an guten Überlegungen wahr, dass die Kinos sich hier zusammengetan haben, so ein Abo-Modell ausprobieren, finde ich eine super Sache, dass man überlegt, wie kann man auch hier, wir haben vorhin über die Frage baulich gesprochen, wie mache ich auch ein Kino einladend, wenn ich reinkomme, wie sieht das in die Spültelich so aus?
00:28:52: Da habe ich Bock drauf reinzugehen.
00:28:54: Und auch wie pflege ich eine Community, die sich um mein Kino herum bildet.
00:28:58: Das finde ich machen viele Häuser hier bei uns echt richtig gut.
00:29:01: Und da muss man sich aber auch darum kümmern, weil diese Idee, ich gehe, also wie früher, wir gehen jeden Donnerstag ins Kino oder so was einfach gemacht hat, diese Routinen nehmen ja ab, die nehmen auch bei Clubs ab, die nehmen auch sozusagen im Theater ab.
00:29:12: Und da muss man sich immer wieder stärker darum bemühen, dass das kommt.
00:29:16: Und da muss man wirklich, finde ich, darauf beharren, dass es ein echter Unterschied ist, ob ich alleine da sitze und auf Pause machen kann, weil ich irgendwie aufs Klo muss oder an den Kühlschrank oder ob ich in einem Saalsitze und gemeinsam mit anderen da hingucke und vorher und nachher auf Menschen treffe, mit denen ich mich darüber unterhalten kann.
00:29:30: Für mich ist Kino nicht zu etwas anderes zu ersetzen.
00:29:33: Man muss es dann manchmal, weil man irgendwie ein Film gesehen haben muss, nicht dazu kommt, was nicht in den Termin reinpasst, dann guckt man inzwischen durch irgendwie auf dem iPad oder sowas.
00:29:42: Aber das ist so maximal entsinnlich, dass das mit dem eigentlichen Filmerlebnis im Kino nichts zu tun hat.
00:29:49: Wir gucken mal nach vorne, denn in der zweiten Juli-Woche, im Jahr zum ersten Mal in Hamburg, sollen die bisherigen Filmtage Köln stattfinden.
00:29:57: Es wird, glaube ich, auch eine Umbenennung geben, oder?
00:30:00: Wir werden nicht mehr Filmtage
00:30:02: Köln heißen, davon ist auszugehen.
00:30:03: Zumal Sie auch gemeinsam mit dem Baden-Badener auch noch kommen.
00:30:07: Was versprichst du dir denn von so einem Branchen-Treff für den Film und Medienstandort Hamburg?
00:30:12: Na zu einem ist es, finde ich, ein toller Beleg dafür.
00:30:14: Und auch Malika Rabahalla hat jetzt ja in diesem Jahr angefangen beim Filmfest.
00:30:18: Das war ja auch der Plan für dieses Jahr, die Industrie-Seite dort stärker anzusprechen.
00:30:22: Also wie in der Vergangenheit auch zu sagen, wir holen herausragende Kinostoffe aus der ganzen Welt und bringen sie ans Publikum, aber auch zu sagen, wir wollen, dass die Branche hier ist.
00:30:30: Und jetzt kommt die Branche quasi vor der Sommerpause nochmal und dann auch in unmittelbarer Nähe zum Münchner Filmfest, das auch noch mal so ein zweiter Höhepunkt in Deutschland sicherlich werden wird und das Hamburg da Teil von ist und die Branche, die Verleier und die großen Kinos sich hier treffen, sich fragen, wie geht es eigentlich weiter mit unserer Branche, welche Filme kommen, wie positionieren wir sie und wenn das in Hamburg nicht nur erdacht wird, sondern umständig an der anderen Filme dann auch gezeigt wird das erste Mal.
00:30:53: Ich glaube, ich kann das schon ein sehr schöner Moment werden.
00:30:56: Und wir haben einfach ein einzigartiges Areal mit dem Cinemax auf der einen Seite und dem CCH dazwischen noch ein fernbaren Hof.
00:31:03: Das ist natürlich einfach ein gutes Argument, wenn ich sage, ich will die Branche irgendwo zusammenholen.
00:31:08: Und es ist vielleicht auch ein kleiner Hinweis darauf, dass die Branche sagt, hier in Hamburg passiert was.
00:31:11: Hier ist eine Filmförderung, die sich kümmert.
00:31:13: Hier ist ein Filmfest, das Ideen hat.
00:31:15: Und hier lohnt es, solche Veranstaltungen hinzubringen.
00:31:19: Wir freuen uns wahnsinnig und sind ja nicht selber Veranstalter, sondern sind Gastgeber, wenn man so will.
00:31:24: Ich bin aber sehr gespannt, was sich daraus entwickeln wird und hoffen, dass das noch mal zusätzliche Termic auch für den Filmstandort geben wird.
00:31:29: Im Fernsehen hat sich auch was getan.
00:31:30: Beim NDR gibt es einen neuen Intendanten.
00:31:31: Hendrik Lünenburg ist seit dem
00:31:32: ersten September, ist seit dem September, ist seit dem September, ist seit dem September, ist seit dem September, ist seit dem September, ist seit dem September, ist seit dem September, ist seit dem September, ist seit dem September, ist seit dem September, ist seit dem September, ist seit dem September, ist seit dem September, ist seit dem September, ist seit dem September, ist seit dem September, ist seit dem September, ist seit dem September, ist seit dem September, ist seit dem September, ist seit dem September, ist seit dem September, ist seit dem September.
00:31:43: Du kannst ja keine Vorgaben machen von Amtswegen, aber was wäre denn deine Hoffnung?
00:31:47: Welche neuen Impulse könnten denn ausgehen?
00:31:50: bzw.
00:31:51: ein paar Dinge hat Henry Glühnenburg ja schon angekündigt?
00:31:55: Was ist da für dich so ein entscheidender Punkt?
00:31:58: Naja, also ich glaube schon, dass, wenn man sich anguckt, was der Vorgänger Jochen Knut gemacht hat, den ich auch über alle Maßen geschätzt habe, dann hat der NDR Eigentlich seit vielen Jahren die Bestrebungen richtigerweise sich darum zu kümmern, dass die Angebote des eigenen Senders im Alltag der Bürgerinnen und Bürger greifbar sind.
00:32:18: Also dass das nicht irgendwo Redaktionen sind, die irgendwo abgehoben unterwegs sind, sondern dass man sehr konkret auch über den Alltag von Menschen berichtet, das hat und sage Henrik dann auch, als er noch hier Landesfunkhauschef war, ja schon begonnen, indem er mit diesem Pop-up-Studios unterwegs war, auch in Bezirken und quasi vor Ort redaktionelle Kontexte aufgemacht hat, redakteure dann vor Ort waren, auch in den Stadtteilen und ansprechbar waren und auch mehrere Wochen dort gearbeitet haben.
00:32:44: Ich glaube, dass solche Dinge wichtig sind.
00:32:45: Ich gesagt, sowas will er auch fortsetzen und will auch wirklich dafür sorgen, dass man in der Fläche präsent ist.
00:32:50: Ich glaube, dass das schon ganz entscheidend ist.
00:32:52: Das zweite, was hinzukommen wird, was ich mir wünsche, das ist aber auch gar keine engere, programmliche Fragestellung, sondern sehr viel grundsätzlicher eine Überlegung, dass wir ja schon wahrnehmen, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk gerade von vielen Seiten sehr unter Druck gerät und auch als Institution unglaubwürdig gemacht werden soll.
00:33:13: Ich sage es mal durchaus so, weil da sind durchaus aus meiner Sicht auch politische Interessen hinter, bei denen es ein Ziel ist, unabhängige journalistische Berichterstattung zu schwächen, weil man Angst davor hat, dass es vertrauenswürdige Institutionen gibt, denen die Leute glauben, wenn sie sagen, so ist es.
00:33:31: Weil man sagen, durch was ein populistisches Ereignissübchen meint, besser kochen zu können, wenn da keiner mehr ist, der sagt, das stimmt aber nicht, was du da behauptest.
00:33:39: Und insofern wird der Kampf darum sein, dass diese Institutionen und der öffentlich-rechtliche Hundfunk ist eine der Hauptvertrauensinstitutionen.
00:33:45: Also Museen haben noch mehr Vertrauen bei Bürgerinnen und Bürgern, Familie und Freunde noch mehr, aber direkt dahinter kommt dann schon der öffentlich-rechtliche Hundfunk in so Umfragen.
00:33:53: Und wir als Politik sind irgendwo ganz woanders und deutlich weiter weg.
00:33:57: von der Frage, wem vertrauen Menschen eigentlich, dass wir diese Vertrauensagenturen in Gesellschaft erhalten und stärken.
00:34:03: Und das heißt aber natürlich auch, dass auf nicht rechtliche Rundfunk sich fragen muss, wie kümmere ich mich darum, dass ich diesen Schatz des Vertrauens meines Publikums mir bewahre.
00:34:10: Und da sind alle Gespräche, die ich mit Henry Glüdenburg darüber führe, von der sehr hohen Ernsthaftigkeit geprägt, genau das Thema anzugehen und nicht zu glauben, ich hab das ja im Sack, das bleibt ja so.
00:34:20: Das
00:34:20: kann man ja durch Nähe schaffen.
00:34:22: Ja, durch
00:34:22: Nähe.
00:34:22: Sie haben in diesem Jahr Pop-Up-Studios geschaffen, in Haarburg, glaube ich, zuletzt und in Bergedorf und versprechen sich ja dadurch... irgendwie auch noch ein bisschen mehr Greifbarkeit auch der eigenen Kundinnen und Kunden sozusagen.
00:34:35: Ja, das ist ein Punkt.
00:34:36: Also sozusagen die Nähe ist eins, die Verlässlichkeit ist aber was anderes durchaus auch.
00:34:41: Also die Frage bin ich auch präsent berichtet.
00:34:43: Ich wirklich über alles das haben Leute das Gefühl, ihr Lebensalltag ist dort abgebildet.
00:34:47: Und ich glaube, was auch noch hinzukommt, was eine grundsätzliche journalistische Frage ist, wir leben ja in Zeiten, in denen irgendwie alle miteinander das Gefühl haben, eigentlich geht alles schief.
00:34:58: Und eigentlich wird alles schlechter.
00:35:01: Ich nehme in vielen Redaktionen gar nicht nur beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk, sondern auch woanders war, dass die Frage in so einer Zeit ist dann nicht vielleicht mal irgendetwas das gelinktene Nachricht und sagen, durchaus eine relevante Diskussion wird.
00:35:13: Das kratzt am journalistischen Selbstverständnis, weil man ja selber von Journalismus gelernt, du bist dazu da, über die Fehler und die Krisen zu berichten, damit die abgestellt werden.
00:35:21: Wenn aber alle et glauben, dass alles fehlerhaft und krisenhaft ist, ist vielleicht das Besondere mal, dass was gelingt.
00:35:26: Und damit meine ich gar nicht, dass politisch was gelingt.
00:35:28: Das kann ja auch eine Initiative vor Ort sein.
00:35:30: Das können Menschen sein, die eine Idee haben.
00:35:32: Das kann irgendwo ein paar Leute sein, die sich zusammenschließen, sagen, wir machen einfach mal was.
00:35:36: Aber so eine Gesellschaft zu zeigen, wenn wir wollen, können wir.
00:35:40: Das Problem ist häufig nicht, dass nicht können, sondern dass nicht wollen oder dass keine Idee haben, wo man denn anfangen könnte.
00:35:48: Und dieses Ideen geben.
00:35:50: dieses zeigen, wo man denn was machen kann.
00:35:52: Das können Medien durchaus leisten.
00:35:54: Das kann auch ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk leisten und damit könnten wir vielleicht auch die Stimmung ein bisschen auffällen und dann würden wir auch wieder handlungsfähiger sein, was Zukunft angeht.
00:36:02: Auch das ist ein Thema, das weiß ich gerade ganz viele Leute im öffentlich-rechtlichen Rundfunk sehr umtreibt.
00:36:07: Die Hamburger Medien müssten nur ein paar hundert Kilometer weiter runter gucken.
00:36:10: Man guckt nicht so gerne runter Richtung München.
00:36:12: Aber die ESZ hat tatsächlich einen Newsletter, bei dem ich mich auch angemeldet habe.
00:36:17: Der heißt die gute Nachricht.
00:36:18: Es gibt also jeden Tag mindestens eine gute Nachricht.
00:36:21: Ich liebe das sehr, weil da auch wirklich tolle Dinge drin stehen.
00:36:26: Vielleicht können ja Mopo, Armplatt und Co das einfach kopieren.
00:36:28: Ich habe mit Judith Wittver da sozusagen länger darüber gesprochen, weil ich tatsächlich bei denen war, weil ich dieses Jahr die Laudatio für den Herbert-Riel-Heiß-Surpreis in München halten durfte.
00:36:35: Und da habe ich diese Ideen, die ich jetzt gerade bei dir gepitscht habe, auch schon gepitscht.
00:36:38: Und Judith kann dann auch zu sagen, das machen wir gerade.
00:36:41: Da merke ich aber, es gibt diese Bewegung.
00:36:43: Das ZDF denkt über vergleichbare Sachen auch nach der NDR auch.
00:36:47: Aber natürlich sind Journalistinnen und Journalisten alle eigentlich aufgewachsen mit der Idee, wir zeigen da, wo es nicht läuft.
00:36:53: wo ja auch was dran ist.
00:36:54: Da gibt es so viel zu berichten, dass man gar nicht zu dem anderen kommt.
00:36:58: Wir haben ja vorhin schon gesagt, das zweite Album ist das Schwierigste bei Musikbands.
00:37:02: Wie ist denn das zweite Album von Malika Rabahalla gelungen?
00:37:05: Sie hat hier zum zweiten Mal das Filmfest verantwortet.
00:37:08: Es war wieder auch kommerziellen Erfolg.
00:37:10: Der dritte Oktober war wieder freier Eintritt, um die Kinos zu füllen.
00:37:16: Was bleibt für dich in Erinnerung?
00:37:17: Gibt es einen Film, wo du sagst, Toll, den guck ich mir vielleicht demnächst nochmal auf VHS-Videokassette an.
00:37:25: Oh ja, ich hab noch ein VHS-Video-Recorder im Keller irgendwo.
00:37:28: Ich auch.
00:37:28: Da fährt mir da gerade ein.
00:37:29: Da gibt mir doch einen Boomer hier.
00:37:31: Einmal noch
00:37:31: ein paar Mitschnitte.
00:37:32: Ich weiß nicht, ob das noch funktioniert, wenn ich das in der feuchten Höhle wieder rausholen
00:37:35: würde.
00:37:35: Aber wenn es so ein VHS ist, heißt es nicht Volkshochschule.
00:37:37: Nein, nein, nein.
00:37:40: Gut, wie dem auch sei.
00:37:42: Also ich fand, was mir wirklich in Erinnerung gibt, die haben das gerade schon angesprochen, war diesmal gar nicht so sehr ein Film, sondern wie gut es gelungen ist, die Branche nach Hamburg zu holen.
00:37:51: Das war für mich der Wechsel.
00:37:52: noch mal vergleich zu den Vorjahren.
00:37:53: Das war auch das, was für dieses Jahr geplant war.
00:37:55: Wir haben eine tolle neue Veranstaltung gehabt bei den Industry Days, wo auch wirklich alle dann zusammen kamen morgens, was irgendwie für den Filmfest auch eine harte Zumutung ist.
00:38:04: Aber sie waren alle da und man merkte, da kommt noch mal eine neue Dimension ins Filmfest rein.
00:38:08: Und das fand ich spannend.
00:38:09: Ansonsten das Programm war wieder, ich fand... Tolle Filme dabei, gute Positionen am Rum, den ich da leider nicht sehen konnte, weil wir parallel eben das Opern-Eröffnungswochenende hatten.
00:38:18: Das sind dann hier mal die September-Tage, wo alles übereinander liegt, dass man gar nicht weiß, wo man zuerst hingehen soll.
00:38:22: Da hast du auch Ohlobsperre im Kalender wahrscheinlich.
00:38:25: Es ist völlig ausgeschlossen, man muss immer entscheiden, was man macht und wem man enttäuscht.
00:38:31: Aber wie gesagt, das Neue war wirklich Industry und jetzt bin ich mal gespannt, ob es ihr gelingt.
00:38:35: Ihr Traum ist ja immer noch ein Festivalzentrum zu entwickeln.
00:38:37: Das muss also, dass wir dann noch irgendwo einen Ort haben, an dem das Festival dann auch nochmal anfassbar wird für die Menschen, die man sich noch unter Tage treffen kann.
00:38:45: Das wären die nächsten Themen, also die Spudel vor Ideen.
00:38:47: Und ich habe sie ja als jemanden kennengelernt, die nicht nur die Idee hat und nächstes Jahr eine andere, sondern die Idee nur noch umsetzt und das ist das Schöne.
00:38:55: Ich habe gerade schon das Thema Urlaub angesprochen.
00:38:57: Jetzt ist es ja so, dass Gemeinhin der normale Bürger und die Bürgerinnen Kultur nutzen, um zu entspannen, um auf andere Gedanken zu kommen, egal ob Museum, Theater, Konzerte.
00:39:08: Wie ist das denn bei dir?
00:39:09: Also du bist hier mindestens acht Stunden im Büro.
00:39:12: Und dann geht's nicht zum Entspannen, sondern zur Arbeit noch mal weiter, wenn du in einen Theaterstück gehst.
00:39:19: Gibt es so ein guilty pleasure?
00:39:21: Liest du heimliche Arzt-Romanie im Urlaub?
00:39:25: Ich könnte mir vorstellen, lieber Comics wie auch immer.
00:39:29: Nutzt du den Urlaub auch, um etwas anders zu machen?
00:39:33: Ich mach's zumindest ja schon mal woanders.
00:39:35: Das ist der erste große Vorteil.
00:39:41: So ein engeres Guilty Pleasure eigentlich nicht.
00:39:43: Also ich komme halt dazu, ein paar Sachen mit Mousse zu machen, die ich sagen sonst mit weniger Mousse mache.
00:39:48: Ich gehe meistens im Urlaub nicht ins Theater oder ins Konzert, darf aber mehr in Museen oder laufe wahnsinnig gerne durch Städte.
00:39:57: Also einfach raus und laufen und ohne einen Plan zu haben.
00:40:00: Einfach irgendwo aussteigen und gucken, wie sich das so ergibt und sich da treiben zu lassen.
00:40:05: Haben wir jetzt im Herbst irgendwie einen Kopenhaken mal wieder gemacht?
00:40:07: oder im Sommer waren wir in Südfrankreich.
00:40:11: Fasziniert war, was für eine tolle Stadt Niem ist, die offensichtlich keiner richtig auf dem Zettel hat.
00:40:16: Das ist wunderbar, das schönste römische Tempel, grandioses Amphitheater, eine wunderbare französische Altstadt und keine Touristen.
00:40:23: Das war nicht eine sehr attraktive Kombination, wenn ich ehrlich bin.
00:40:26: Ich kann aber auch einfach echt tagelang nur auf dem Stuhl sitzen, in die Landschaft gucken im Urlaub.
00:40:32: Das finde ich eigentlich, also wenn wir irgendwo hinfahren, will ich eigentlich immer Aussicht haben, so ein bisschen.
00:40:36: Und das ist ... Das hilft mir selber im Runterkommen.
00:40:39: Einfach mal
00:40:40: gucken.
00:40:41: Karsten Broster tut nichts, auch eine schöne
00:40:44: Überschrift.
00:40:44: Ja, genau.
00:40:46: Neben Job tut nichts.
00:40:47: Er formt sich ein Bild, das gerade der Pressestelle hier arbeiten könnte, wenn du versuchst, das so zu entwickeln.
00:40:54: Wir kommen zu Kampnage, das wird ein teures Unterfangen, denn ab nächsten Jahr soll das Hamburger Kulturzentrum umfassend renoviert und erweitert werden.
00:41:02: Hundertsachzig Millionen Euro sollen Renovierung und Umbau kosten, wobei der Bund sechzig Millionen übernimmt.
00:41:09: den Rest der Kosten trägt die Stadt.
00:41:12: Da hat Amelie Däufelhardt offensichtlich sehr, sehr gut verhandelt.
00:41:16: Auf was können wir uns denn freuen?
00:41:17: Mir ist gar nicht bekannt.
00:41:18: Gibt es da schon auch ein Architekturentwurf?
00:41:20: Sieht der dann so aus wie die Opa?
00:41:23: Nee, der sieht ganz anders aus als die Oper natürlich.
00:41:25: Es gibt nicht nur einen Architekturentwurf, die haben wir auch schon vorgestellt.
00:41:27: Es gibt ein ganz tolles Architektenteam Lakathorn Vassal aus Frankreich, die bekannt dafür sind, dass sie sehr behutsam mit Substanz arbeiten.
00:41:37: Es geht jetzt gar nicht darum, zu sagen, das wird jetzt ganz markant an, das wird es ehrlicherweise auch, falls ein neuen Gebäuderegel geben wird, der über dieser Foyer-Fläche zwischen den alten Hallen liegen wird, der dann als künftige K-Sieben auch noch neue Möglichkeiten bilden wird.
00:41:51: Und ansonsten geht es darum, Gebäude, das ja eine Fabrik war in der Hafenkrane gebaut worden sind, das dann irgendwie so reingewachsen ist in der Theater-Nutzung und sich so von ihnen daraus immer ein bisschen bewegt hat, jetzt einmal fit gemacht wird, damit es auch die nächsten Jahrzehnte in einem international relevanter Produktionsort bleiben kann.
00:42:08: Und dann kommen zuletzt Probenmöglichkeiten, dann kommen Residenzmöglichkeiten dazu, aber es wird alles quasi aus der künstlerisch kulturellen Programmatik von Kammentnagel her gedacht.
00:42:17: Und wir nehmen jetzt mal ernst, dass das kein Interim ist, sondern dass das ein Ort ist, der dort bleiben wird, als hier mittlerweile vierte Staatstheater der Stadt.
00:42:25: Und das wird von Grund auf neu gedacht.
00:42:27: Die Pläne sind sehr behutsam und man wird Kammentnagel danach wiedererkennen.
00:42:31: Das ist auch wichtig so, dass es weiterhin den Ruffenindustrie-Scharme hat.
00:42:34: Zugleich wird es aber auf der Höhe der Hortic-Möglichkeiten sein.
00:42:38: Und das wird, glaube ich, ein sehr, sehr spannendes Kulturer des Transformationsprojekts, das da ansteht.
00:42:43: Bist du eigentlich ein ungeduldiger Mensch?
00:42:45: Oder kannst du dir das gut angucken, dass das jetzt ja auch noch ein paar Jahre dauert, bis das dann fertig ist?
00:42:50: Ich würde ja gerne, wenn ich sowas sehe, dann möchte ich da auch gleich reingehen.
00:42:55: Ist ähnlich wie bei der Opa.
00:42:57: Ja.
00:42:57: Ich will da auch ein Bier trinken.
00:42:59: Das ist schon mal gut.
00:43:01: Auch in der Opa näher, sozusagen höre ich daraus und nicht nur vorne an der Spitze.
00:43:06: Ja, mich macht ungeduldig, dass wir Manchmal momentan oder nicht manchmal eigentlich immer momentan selbst gewählt zu lange brauchen.
00:43:18: Also das, wenn ich so ein Projekt wie die Oper habe, das ein paar Jahre dauert, weil ich ordentlich planen muss und genau überlegen muss, was will ich denn bauen?
00:43:25: Das finde ich als völlig okay und das sollte auch so sein.
00:43:27: Also da sieht man ja eher, wenn man ungeduldig ist, Stichwort Elbphilharmonie, wenn man anfängt zu bauen und das man weiß, was man bauen will.
00:43:33: dass das nicht gut geht und dass man sich den Tort sparen kann.
00:43:37: Wenn wir dann aber dabei sind, dass wir jetzt sagen, und da muss jetzt folgende Frist zwingend noch mal sechs Monate dauern, dann kann man dann noch mal Einsprüche erheben, die Einsprüche müssen abgearbeitet werden, dann können aber noch mal alle Einsprüche gegen alles andere auch das, was vorher schon mal geprüft war.
00:43:51: Und dann ist man so bei diesen zehnjährigen Planungsvorläufen, von denen man sich fragt, sind das vielleicht fünf Jahre zu viel.
00:43:57: Das muss aus meiner Sicht nicht zwingend sein.
00:44:00: Aber
00:44:01: sagen so viele, wer kann das denn mal ändern außer Politik?
00:44:04: Das kann Politik ändern, aber wir müssen auch in Gesellschaft die Bereitschaft haben, die Konsequenzen dieser Veränderungen dann dabei zu nehmen.
00:44:09: Das heißt ja auch, und das heißt es praktisch auch, ich reduziere Mitsprachemöglichkeiten.
00:44:14: Oder ich muss die in andere Form bringen.
00:44:16: Das ist ein Auslandungsprozess, den wir gerade haben an vielen Stellen.
00:44:20: Man kann Dinge echt blockieren, indem man sagt, wir fangen erst dann an, wenn alle, und zwar wirklich alle, überzeugt sind, dass das richtig ist, weil die Situation wird nicht passieren.
00:44:29: Und ich habe im Sommer, das Gegenteil als guilty pleasures, aber ich habe an zwei Bücher gelesen, die sich mit der Frage sagen, warum Geht es eigentlich nicht so richtig voran, am Beispiel der USA, auseinander gesetzt haben und in einem Buch, das ist jetzt auch auf Deutsch erschienen, das heißt Abandons, der neue Wohlstand von Esra Klein und Derek Thompson, wo sie überlegen, gibt es eigentlich, wenn wir die Energiewende geschafft haben, so etwas wie die Überflussgesellschaft wieder, weil dann ... Das Limit ist der Strom, der gerade so viel CO² produziert in der Produktion, wenn wir dem mal nachhaltig schaffen würden, wenn wir den Verkehr elektrifiziert hätten, dann hätten wir ein paar der Limits nicht mehr und dann könnte auch wieder richtig Überfluss möglich werden in der Art und Weise, die wir uns gerade gar nicht vorstellen können, weil wir hier nur in Knappheit und Sparen und Sangeressourcen schon denken.
00:45:13: Und das sagen, falten sie sehr schön auf und sagen, dann ja, das zweite, was wir dafür hinbekommen müssen, ist, dass der Staat endlich wieder anders funktioniert und erzählen dann eine Geschichte, die einem wehtut, wenn man aus Deutschland drauf guckt.
00:45:21: Da ist nämlich vor einiger Zeit in Pittsburgh, was glaube ich der Philadelphia, ich weiß nicht mehr, eine Brücke zusammengebrochen, ein Highway über den Fluss.
00:45:28: Und Shapiro, der Gouverneur, hat dann entschieden, er setzt das Vergaberecht und das Beihilferecht außer Kraft und zieht einfach alle sozusagen Contractors, die woanders gerade im Highwaybau unterwegs sind, zusammen.
00:45:41: Sondern ihr seid ja eben unter Vertrag, ihr lasst jetzt eure Baustellen da liegen, ihr baut jetzt die Brücke wieder auf.
00:45:46: Keine zwei Wochen später stand die Brücke wieder.
00:45:49: Und das liest du so und weißt hier in Deutschland ist gerade in Dresden die Brücke in die Elbe gestürzt und wir prognostizieren gerade Anfang der Dreißiger Jahre steht da eine neue Brücke.
00:45:59: Das heißt, wir reden über ganz viele Jahre und wir haben uns jetzt gefreut, dass jetzt gerade die Bahnstrecke nach der Atheilflut wieder fährt.
00:46:06: Das heißt, wir halten uns an alle Regeln, die wir uns selber gegeben haben.
00:46:10: Dadurch dauert sehr lange.
00:46:11: Und die Frage, kann ich auf ein paar der Regeln verzichten, dann geht es wieder schneller, ist eine, die wir miteinander führen müssen.
00:46:17: Und abstrakt sind sich alle immer einig.
00:46:19: Wenn ich aber konkret sage, das heißt das dann, dann sind natürlich immer einzelne Gruppen der Mahnung, nee, das muss jetzt aber doch geschützt werden.
00:46:27: Und da wird es eine spannende politische Diskussion werden.
00:46:29: Ich glaube, wir müssen schneller werden, weil wir an der Stelle teilweise so langsam sind, dass die Leute sich fragen, liefert die Demokratie eigentlich noch.
00:46:35: Und dann bin ich bei sehr grundsätzlichen Fragen, die uns gerade politisch eine Menge ärger
00:46:39: machen.
00:46:40: Freude
00:46:41: dagegen
00:46:42: macht uns das Mollertopf.
00:46:44: Wir gehen in die Clubkultur.
00:46:45: Da ist nämlich im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im
00:47:02: März, im März, im März, im März, im März, im März,
00:47:03: im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im März, im Mär.
00:47:06: irgendwelche Neuigkeiten zu.
00:47:06: Und die basteln noch.
00:47:07: Die basteln noch.
00:47:07: Aber das Molotov...
00:47:08: Ich gehe davon aus, dass du eher beruflich gelenkt schon jetzt ein, zwei Mal im Molotov warst.
00:47:13: Würdest dich da auch privat hinziehen?
00:47:15: Bist ja doch eher jemand, der vielleicht nicht so sehr so viel E-Gitarren privat hört, oder?
00:47:22: Ich
00:47:23: höre sehr viel E-Gitarren privat.
00:47:24: Ich bringe
00:47:24: dich immer mit Country Music in
00:47:26: Verbindung.
00:47:26: Also erstens gibt's bei Country Music auch E-Gitarren.
00:47:30: Zwar gibt es sogar wunderbare Country-Punk-Bands und drittens ist Country auch nur eine Ecke, die vielleicht deswegen besonders beleuchtet wird, weil sie die außergewöhnliche Ecke ist.
00:47:39: Ich bewege mich auch durchaus sehr in dem Bereich, wo man gut auf Gitarren eindreschen kann.
00:47:45: So, und kommen wir zum Molotov.
00:47:47: Wie gefällst ihr denn da?
00:47:49: Also viele hängen ja immer gerade bei so... Kult-Clubs, wie man das ja sagt, immer in der ersten Version.
00:47:54: Ich weiß nicht, ob du die jemals kennengelernt hast.
00:47:57: Wir sind ja jetzt schon ein paar Mal umgezogen.
00:47:58: Die erste Version, da war ich noch gar nicht in Hamburg.
00:48:01: Ich kenne mythische Geschichten, ich kenne Songs, sozusagen über Nächte vor dem alten Molotov und so.
00:48:06: Aber ich kenne das alte Molotov tatsächlich nur aus Erzählungen meiner Hamburger Freunde.
00:48:11: Ich finde, das ist ein cooler Ort geworden.
00:48:14: Aber so Orte hängen ja auch immer nur zur Hälfte am Gebäude und zur zweiten Hälfte an den Menschen, die sie machen.
00:48:19: Und das ist ja das, was die große Kontinuität an der Stelle ausmacht.
00:48:22: Und dass das alte Topten jetzt als Klub funktioniert, das war ja bekannt.
00:48:28: Also, dass die Räume klubkönnen, ist ja irgendwie bewusst sein gewesen.
00:48:32: Und dass die Molotow-Macherinnen und Macherklubkönnen auch, insofern war ich ganz zuversichtlich, dass das gut ausgeht.
00:48:40: Im Doppelhaushalt, im Jahr zwei Tausendundzwanzig, sechsundzwanzig, hat Hamburg die Klubförderung nahezu verdreifacht.
00:48:47: Insgesamt fließen zusätzlich eins Komma drei Millionen Euro in die Szene.
00:48:52: wie soll dieses Geld verwendet werden.
00:48:55: Da gibt es ja wahrscheinlich eine Idee, man pumpt das ja da nicht rein, damit die teure Bands einkaufen.
00:48:59: Was ist, geht es halt auch um Instandhaltung, Renovierung oder aber auch in die Qualität der Programme?
00:49:05: Es geht schon eher darum, dass die Clubs die Möglichkeit haben, Programm zu machen.
00:49:09: Also, es läuft über den sogenannten Live-Concert-Account, der aufgestockt wird, also mit dem wir tatsächlich die Programmarbeit der Clubs fördern.
00:49:15: für, sagen, entsprechende Sanierungsmaßnahmen gibt es dann gegebenenfalls noch mal eigene Anträge, die man in die Bürgerschaft stellt, wo die Bürgerschaft über den Sanierungsvorhilfe, wo wir das ein oder andere dann doch regelmäßig noch machen.
00:49:27: Hier geht es schon darum, dass man einfach sehen muss und das hören wir gerade von vielen Clubs, dass das Geschäftsmodell Club schwieriger wird.
00:49:34: Aus vielen unterschiedlichen Gründen.
00:49:36: Also wir sehen, dass diejenigen, die kommen, die auch regelmäßig kommen, nicht mehr so oft regelmäßig kommen.
00:49:44: Wir sehen, dass diejenigen, die kommen, das zweite und dritte Bier vielleicht nicht mehr trinken und im ganz blöden Fall das erste auch noch vorher am Kiosk getrunken haben.
00:49:55: Wir sehen, dass die Kosten gerade nach der Pandemie für Technik etc.
00:49:59: deutlich gestiegen sind.
00:50:02: Und berechtigterweise Künstlerinnen und Künstler sagen, eine Gage übrigens wäre auch eine super Sache und zwar auch eine Gage, die eine künstlerische Existenzberechtigung dann auch fundieren kann, was auch nicht immer in der Vergangenheit, in der Form der Fall gewesen ist, alles zusammengenommen, heißt, ich habe deutlich mehr Kostenaufwand.
00:50:18: Und ich erreiche nicht mehr so leicht eine Kostendeckung in der Kalkulation, die so einen Club hat.
00:50:21: Dass es aber dann trotzdem weiter live Musik geben muss, ist ja unstrittig.
00:50:24: Und so müssen wir gucken, wie wir als Staat helfen.
00:50:26: Was wir jetzt nicht machen, ist, reicht uns mal Programmereien.
00:50:29: Wir bewerten die Programme, Blick auf ihre künstlerische Qualitäten, dann entscheiden wir, wer förderwürdig ist oder nicht.
00:50:34: Dass wir gerade im Bereich der populären Kultur in etwas schwieriger Angelegenheit, ich weiß nicht, ob unter der Maßgabe jemals alles das in popmusikalischer Innovationen entstanden wäre, was entstanden ist, gerade weil keine staatlichen Jury's dazwischen hängen.
00:50:47: Da sollten wir die Finger vorn lassen.
00:50:49: Wir versuchen an der Stelle die Orte zu erhalten in ihrer Betriebsfähigkeit, damit alles, was an Freiheit darum herum möglich ist, auch weiterhin frei passieren kann.
00:51:00: Wir kommen zu dem Bereich Musicals.
00:51:03: Disney ist Tazern, kehrte im November zurück nach Hamburg in die neue
00:51:07: Flora.
00:51:09: Musicals sind für mich so der Teil, wo ich sagen würde als Kultursenator.
00:51:14: Ich weiß, ich muss dahin, aber ... So richtig toll finde ich es nicht.
00:51:20: Gibt es für dich einen Bereich in diesem ganzen großen Kulturreich, wo du sagst, zumindest ich.
00:51:29: Nehme mir vor, nächstes Jahr mehr drauf zu gucken.
00:51:31: Weil tatsächlich ist ja so dein Image und das, was viele Kulturschaffende sagen, du hast alle im Blick.
00:51:38: Also frei nach dem Werbespruch der SPD, die ganze Stadt im Blick, irgendwann hatten sie das mal zur Bürgerschaftswahl.
00:51:45: Aber gibt's irgendwas, wo du sagst?
00:51:48: Da müsste ich vielleicht noch mal nachlegen.
00:51:51: Auch durch Anwesenheit vielleicht.
00:51:53: Das schwankt, weil es ein bisschen auch von Jahrzüge da, von abhängig, also ich war zum Beispiel der Zazenprämie, war ich jetzt nicht.
00:51:59: Weil da irgendwas anderes war an dem Abend.
00:52:01: Das ist, glaube ich, nicht bei Schalke, weil ich letztes Jahr dieses Jahr auch nicht... Die
00:52:04: spielen ja auch in der Woche gerade gar nicht.
00:52:07: Ja,
00:52:08: genau.
00:52:10: Wir begegnen uns schon noch wieder.
00:52:11: Also, da wo sie spielen, sieht es gerade ganz erfolgreich aus.
00:52:14: Nein, also... Das kann man so nicht.
00:52:17: Natürlich gibt es, wie bei jedem gibt es Sachen, mit denen man sich im Leben intensiver und mehr beschäftigt hat als mit anderen Dingen.
00:52:22: Das fängt schon damit an.
00:52:24: Also ich kann wahrscheinlich über ein Country-Konzert verständiger reden, also über ein klassisches Konzert.
00:52:28: Auch das war ich einfach.
00:52:30: Das eine, beides mache ich aus Leidenschaft.
00:52:33: Mit dem einen habe ich mich dann noch mal intensiver befasst, das andere habe ich aber nicht studiert.
00:52:37: Das Gleiche gilt, ich weiß immer, als ich als Kulturjournalist früher gearbeitet habe in Gelsenkirchen, wenn ich zu Tanz performen musste, darüber zu schreiben, das fühlte sich nie richtig an.
00:52:47: Weil ich merkte schon, mir fehlt jede Form von Grammatik und Vokabular, das in irgendeiner Art und Weise zu fassen.
00:52:51: Das heißt, habe ich maximal einen emotionalen intuitiven Zugang zu und manchmal habe ich den auch nicht.
00:52:56: So, das kann man aber jetzt so gar nicht sagen, ich versuche schon überall mal rein zu gucken und ich vermute auch alle werden sagen, ich bin nicht so viel da, wie sie finden, dass ich sein sollte.
00:53:09: Solange das aber alle gleichermaßen sagen, ist auch wieder okay, weil dafür gibt es einfach zu vielen Hamburg und ich versuche aber schon alles mal gemacht zu haben, wo ich jetzt wahrscheinlich in diesem Jahr ein bisschen zu wenig war, das ist eher der Bereich der künstlerischen Off-Szene.
00:53:22: Das hat sich irgendwie die Lagen irgendwie immer so, dass die Momente, wo ich da war, knallte dann irgendwie noch was anderes rein.
00:53:27: In einem Fall dann sogar auch noch irgendwie Koalitionsverhandlungen, wo ich dann dringend woanders hin musste.
00:53:31: Dann wiederum nicht konnte solche Sachen passieren dann ja auch, dann ist der Termin aber weg, dann kommt aber kein Vergleich, weil es dann anderer mehr in diesem Jahr...
00:53:38: Vielleicht einfach mal eine Überraschungsbesuch im Gängeviertel, bei einem schönen Sommerabend, vielleicht auch ein Wasser oder ein Astra wieder.
00:53:44: Ja, das Gängeviertel ist ja hier auf Fuß näher.
00:53:46: Da war ich sogar in diesem Jahr, aber es gibt so ein, zwei andere, die, glaube ich, erwartet hätten, dass ich mal gekommen
00:53:51: wäre.
00:53:51: Ja.
00:53:53: In der Politik ist auch was passiert.
00:53:55: Du hast quasi einen neuen Chef bekommen, also zumindest jemand, der auf Bundesebene ein paar Dinge regelt.
00:54:01: Lass uns mal über die Staatsorganisation der Bundesrepublik sprechen.
00:54:04: BKM ist in keiner Art und Weise Chef.
00:54:07: Aber
00:54:07: du weißt, worauf ich hinaus
00:54:09: will.
00:54:09: Wolfram Weimar ist nun Kulturstaatsminister.
00:54:13: Die Zeit titelt jüngst, der Mann, der nicht liefern kann.
00:54:18: Was empfindest du denn als positiv an der Zusammenarbeit mit ihm, der so viel Schläge bekommt aus dem Kulturbereich?
00:54:25: Wenn immer ich ihn persönlich getroffen habe, habe ich mich gut mit ihm unterhalten und konnte mich auch gut mit ihm unterhalten.
00:54:31: Ich glaube, ein Stück weit, bei der Kritik der Mann, der nicht liefern kann, hängt damit zusammen, dass die Position BKM, so wie sie jetzt ausgefüllt ist, auch nur eine sehr begrenzten Handlungsspielraum hat und er hat halt Eine Machtressource nicht, die seine drei unmittelbaren Vorgängerinnen und Vorgänger jeweils gehabt haben.
00:54:53: Er sitzt nicht im Deutschen Bundestag.
00:54:56: Und sowohl Bernd Neumann als auch Monika Grütthaus, mit der ich mich noch mal getroffen habe, als auch Claudia Roth waren jeweils in ihren Fraktionen verankert und haben insofern das, was sie als Minister, weil man ist ja kein Minister, das Staatsminister bementelt ja, dass es eigentlich ein parlamentarischer Staatssekretär ist.
00:55:12: Das heißt, sie sind im Kabinett nicht auf Augenhöhe.
00:55:15: Und ihnen fehlt aber gleichzeitig der Unterbau einer Fraktion, der dann dabei helfen kann, das auszugleichen.
00:55:21: Und das merkt man, glaube ich, jetzt schon, dass da einfach es dann nur geht, wenn der Kanzler sagt, ich heb dich mit und leid ihr einen Teil meiner Macht.
00:55:32: Friedrich Merz hat aber gerade so viel auf dem Teller, dass er mutmaßlich zu der Frage nicht kommt.
00:55:36: Und Wolfram Weimar will was, das sieht man auch, und nicht alles ist dann an der Stelle aus dem Amt selber heraus umsetzbar, sondern dafür braucht es eine dieser anderen Ressourcen, die ihm aber jeweils alle nicht zur Verfügung stehen.
00:55:48: Und er wählt jetzt den Weg, der auch der Einzige ist, der ihm bleibt.
00:55:53: Er sieht sehr klar und sehr pronunciert Öffentlichstellung.
00:55:58: und versucht das darüber zu machen, erzeugt aber damit natürlich auch den Gegenwind, weil nicht alle seiner Positionen, ich finde nicht alle seiner Positionen richtig, muss ich auch nicht alle meiner Positionen, da können wir uns auch wunderbar streiten.
00:56:09: Aber an der Stelle reicht das dann nicht, irgendwann muss er auch die Umsetzungsmacht herbekommen und das ist gerade nicht ganz klar, wo die herkommt und daran hängt es dann ein bisschen.
00:56:19: Ich finde, darüber diskutiere ich auch intensiv mit ihm, ich bin mir nicht sicher, dass es richtig ist, Zu Glauben, Kulturpolitik stärkt die Freiheit der Künste dadurch, dass man den Künsten sagt, jetzt helft uns dabei, die Demokratie zu retten.
00:56:34: Statt aus der demokratischen Politik heraus zu sagen, wir sichern euch die vollständige Freiheit und dann zeig dir uns mal, was ein freier Kunst möglich ist und macht uns Lust, darauf diese Freiheit zu erhalten, indem ihr diese Freiheit auch voll auskostet und nicht indem ihr eure Freiheit beschränkt, weil ihr das erzählen soll, was wir gerade für richtig halten.
00:56:50: Also da würde ich sozusagen einen anderen Blick auf die Frage, wie ... wie hoffe ich darauf, dass künstlerische Produktion sich in diese gesellschaftlichen Auseinandersetzungen hineinbegibt, wählen, als er denn gerade wählt?
00:57:03: Aber deswegen gibt es Kulturpolitik unterschiedlicher politischer Parteien und Positionen, dass wir genau darüber streiten, was das richtige oder falsche ist.
00:57:10: Am Ende sind die Länder die kulturpolitisch verantwortlichen, das darf man immer noch nicht vergessen, dass der Bund Kulturpolitik macht war noch vor zwei Jahrzehnten eine von den Ländern vollständig und harsh abgelehnte Position.
00:57:21: Mittlerweile tolerieren wir den Bund nicht nur, sondern freuen uns, auch wenn er uns hilft, sind aber immer noch fester davon überzeugt, dass eigentlich die sechzehn Landeskulturminister, diejenigen sind, die verantwortlich sind für die Kulturpolitik im Land.
00:57:32: Eines deiner letzten Bücher hieß mehr Zuversichtwagen.
00:57:36: Was macht dich denn zuversichtlich für das Kulturjahr?
00:57:40: Und worauf freust du dich am allermeisten?
00:57:43: Also hier in Hamburg.
00:57:45: Böser Zusatz, am meisten freue ich mich nämlich auf Zack Bryan in der Waldbühne in Berlin, aber zumindest momentan.
00:57:54: Zuversichtlich machen mich die Menschen, die hier auf dem Platz sind, um es mal ganz praktisch zu sagen, weil ich erlebe einfach bei ganz vielen, echt nach wie vor eine hohe Leidenschaft, Sachen, zum Gelingen zu bringen.
00:58:09: Und ja, wir mussten das nicht vormachen.
00:58:11: Der Jahr wird auch in Hamburg ein schwierigeres Jahr.
00:58:13: Wir stehen von der Doppelhaushaltsaufstellung für sieben, zwanzig, achtundzwanzig.
00:58:16: Und wir werden sehen, dass auch in Hamburg, wenn es jahrelang mit der Wirtschaft schlecht läuft, dass sich irgendwann auch in den hiesigen Haushalten bemerkbar macht, also dass man Probleme jetzt dadurch löst, dass man mehr Geld hat, wird nicht zwingend so sein, sondern man wird auch da sagen anderweitig Antworten finden müssen, wird vielleicht auch ein paar Sachen nicht so schnell machen können oder nicht so machen können, wie es geplant ist.
00:58:36: Das wird durchaus nicht unanstrengend werden.
00:58:39: Aber ich nehme bei ganz vielen vor allen Dingen die Lust war zu sagen, wir machen das und wir haben wahnsinnig tolle Ressourcen.
00:58:43: Wir haben als Stadt viele, viele Möglichkeiten und die wollen wir nutzen, weil wir Menschen Lust darauf machen wollen, sich künstlerischen und kulturellen Erlebnissen auszusetzen und damit immer wieder die Erfahrung zu machen, es geht anders als wir es momentan machen.
00:58:57: Und damit bin ich wieder bei dieser Frage, wo kommt die schlechte Stimmung her?
00:59:00: Die Künste zeigen mir, ich kann anders spielen, ich kann anders denken, ich kann anders mit den Dingen umgehen.
00:59:07: Und ich glaube schon, dass wir in den kulturellen Institutionen unserer Stadt eine ganze Menge von der Kraft haben, die es genau in so einer Situation gerade
00:59:16: braucht.
00:59:16: Und
00:59:18: ich hoffe sehr, dass das so bleibt und das nicht sozusagen der Verdruss irgendwann übergreift, weil dann kann das auch ganz schnell sehr schal werden.
00:59:25: Aber momentan habe ich auch keinen Indiz dafür, dass das hier irgendwie so ist.
00:59:28: Und ich hoffe, dass wir weiterhin mit ganz viel... Fröhlichkeit daran arbeiten, das kulturelle Leben in der Stadt besser zu machen.
00:59:35: Und darauf habe ich Bock, da freue ich mich drauf.
00:59:37: Und was das dann konkret in einzelnen ... Momentan, wie gesagt, ich habe gerade, sagen, Zack Bryant Tickets gekauft.
00:59:43: Das ist die Waldbühne in Berlin, das ist dummerweise.
00:59:45: Also, Waldbühne ist für den immer noch eine kleine Venue in USA, der gerade das größte Konzert, das jemals in einem, sozusagen Stadion stattgefunden hat.
00:59:51: Ich habe vor hundertsechzigtausend Leuten gespielt.
00:59:54: Und ich glaube, das letzte Mal in Hamburg war recht wasgeil, war es in der großen Freiheit oder in der Markthalle eins von beiden.
00:59:59: Also wie gesagt, in Europa hat viel viel kleinerer Künstler ein Marktherr, also ich würde sagen, die Waldbühne ist jetzt so der Kompromiss dazwischen, so klein würde man wahrscheinlich auch hier nie mehr wieder sehen, mal gucken, wie das so wird.
01:00:10: Und hier, ich bin gespannt, AppJazz geht wieder an den Start, immer gespannt, wie das aussehen wird in diesem Jahr und... Ich freue mich auf viele Sachen.
01:00:18: Das nächste, worauf ich mich freue, ist, weil wir wieder mit der Oper angefangen, enden wir mit der Oper eine Inszenierung eines Elfriede Helleneck Textes, den Olga Neu wird vertont hat, wo es tatsächlich um den Populismus unserer Zeit geht,
01:00:32: wo
01:00:32: irgendwie Gorgonzilla auf dem Plakat sozusagen im Rosa Fellkostüm über dem weißen Haus steht.
01:00:38: Das verspricht interessant zu werden.
01:00:41: Ich bin gespannt, wenn jetzt Matthias Lilienthal einmal am Talier Theater die Lasting-Tage macht.
01:00:46: Der sorgt ja auch verlässlich dafür, dass es unruhig wird und so ein bisschen Unruhe kann nicht
01:00:51: schaden.
01:00:52: So ein bisschen Unruhe kann nicht schaden.
01:00:53: Das war ein schönes Schlusswort.
01:00:55: Vom Kailchaklub, das war das Kulturjahr von unserem Kulturjahr.
01:01:00: Tour und Mediensenator Dr.
01:01:02: Carsten Broster, der das alles im Nebenjob macht.
01:01:04: Das ist eine von vielen Erkenntnissen, die wir hier gewonnen haben.
01:01:07: Lieber Carsten, herzlichen Dank.
01:01:09: Ich wünsch dir ein sehr, sehr schönes Jahr, und freue mich schon darauf, wenn wir uns in einem Jahr hier wieder treffen und zurückblicken.
01:01:18: In diesem Sinne, Ahoi.
01:01:21: Das war die
01:01:22: Hochkultur auf Ahoi.
01:01:24: Der Kölscher Club.
01:01:26: Danke fürs Zuhören.
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