Bühne, Booking, Festivalgefühl

Shownotes

Festivals sind heute weit mehr als Musik auf einer Bühne. Sie sind Erlebnisräume, Wirtschaftsfaktor und kultureller Treffpunkt zugleich. In der 45. Ausgabe des Culture Clubs spricht ahoy radio-Intendant Lars Meier mit drei Gästen, die die Festivallandschaft aus unterschiedlichen Perspektiven prägen: Stephan Thanscheidt, CEO von FKP Scorpio, Ina Liekfeld, Leiterin des ELBJAZZ Festivals, und Björn Hansen, Geschäftsführer der Morgenwelt GmbH. Gemeinsam sprechen sie über die Transformation der Festivalbranche, steigende Kosten, veränderte Publikumsbedürfnisse und die Suche nach geeigneten Veranstaltungsorten in Hamburg. Es geht um die Entwicklung vom „Acker mit Zaun“ zur temporären Kleinstadt, um die Balance zwischen großen Headlinern und spannenden Neuentdeckungen sowie um die Frage, wie Festivals auch in Zukunft wirtschaftlich und kulturell relevant bleiben können. Aufgenommen wurde diese Folge auf der MS Stubnitz in Hamburg und präsentiert wie immer von HVV Switch, der besten App fürs mobil bleiben in Hamburg.

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00:00:00: Hier sitzt die Kultur der Stadt zusammen.

00:00:03: Der Kaltscher-Klub!

00:00:05: Fragen an die Kultur

00:00:06: und

00:00:07: Antworten der Macher, nur im Ahoi-Kaltscherklub.

00:00:11: Bühne Booking Festivalgefühl.

00:00:13: herzlich willkommen zur fünfundvierzigsten Ausgabe des Kaltscherklubs.

00:00:17: Sommer Sonne Musik & Festivals.

00:00:19: Hamburg ist nicht nur Konzertstadt sondern auch Ausgangspunkt großer Livekultur vom Jazz im Hafen über nachhaltige Open Air Konzerte bis hin zu Festival-Netzwerken, die weit über die Stadt hinausreichen.

00:00:32: Darüber sprechen wir heute mit drei Gästen die Musik und Livekultur aus unterschiedlichen Perspektiven prägen – mit Stefan Tanscheidt CEO von FKP Scorpio und verantwortlich für das europäische Festivalbooking von mehr als twenty fünf Open Air Festivals, mit Ina Liegfeldt Booking Agent und Promoterin bei der Carsten Janker Konzertdirektion und Leiterin des Elbjs Festivals sowie dem Eventveranstalter Björn Hansen, Geschäftsführer der Morgenwelt GmbH und Kopf hinter nachhaltigen Veranstaltungskonzepten wie den FUTO II Festival.

00:01:03: Aufgenommen wird diese Juli-Folge direkt an der Elbe auf der EBS Stubnitz Hamburg da wo wir alle schon wilde Nächte verlebt haben und präsentiert wie immer von HVV Switch – Der besten App fürs Mobilbleiben in Hamburg.

00:01:19: Ina Liegfeld Du wurdest neunzehnt achtzig in Hamburg geboren.

00:01:23: Nach dem Abitur führten die verschiedene Stationen ins Ausland und in die Fernsehproduktion.

00:01:29: In Hamburg hast du deine Ausbildung zur Veranstaltungskaufrau begonnen, seit im Jahr bei Carsten Jahnke im Tournee Booking tätig, arbeitest als Agentin und Tour Promoterin vor allem auch mit Jazz-Künstlerinnen.

00:01:41: Seit den letzten Jahren bist du zudem für das Booking des Elb-Jazz-Festivals verantwortlich!

00:01:47: Das ELBJS kehrt in den Hamburger Hafen.

00:01:52: Was wird noch alles neu?

00:01:54: Oder auf Null gestellt?

00:01:56: Wir haben ein neues Datum, wir sind jetzt im Juli statt im Juni.

00:02:00: Wir haben das Gelände ein bisschen verändert.

00:02:04: Die Bühnen an sich sind gleich, allerdings haben wir eine schöne Neue.

00:02:10: Mainstage und haben dazu eine Tribüne diesmal mit Sitzplätzen.

00:02:13: Das ist eigentlich die größte Neuerung, und wir haben noch eine weitere Bühne auf dem Blohmund-Forstgelände Die Hamburg Stage.

00:02:20: Das sind so kurz gesagt die wichtigsten Änderungen.

00:02:24: Sehr

00:02:24: gut!

00:02:25: Dann kommen wir zu Stefan Tanscheidt.

00:02:27: Du wurdest aus dem Jahr und hast Politikwissenschaft, Soziologie und Germanistik an der Universität Münster studiert.

00:02:34: Ab im Jahr warst du zunächst Head of Booking & Events bei Visions, bis du zur FKP Scorpio gekommen bist.

00:02:41: Heute bist du CEO von FKPs Scorpio und als Leiter des Europäischen Festivals Bookings unter anderem für das Hurricane- und Deichbrand verantwortlich!

00:02:53: Was macht denn für dich ein gutes Festival aus?

00:02:56: Also, wenn man fünfzehn-zwanzig unterschiedliche Festivals verantwortet sind die ja auch wahrscheinlich sehr unterschiedlich.

00:03:01: Auf jeden Fall!

00:03:02: Der Kern ist natürlich immer die innerliche Gestaltung eines Festivals neben den vielen Dingen, die mit dem Festival Setup an sich zusammenhängen.

00:03:09: Man braucht sozusagen sicher auch eine sehr gute Produktion, hohe Sicherheitsstandards, Komfort und alles was auf die Experience einzahlt.

00:03:16: Aber der Kern oder der Motor des Festivals ist schon das Line-up nach wie vor in den meisten Fällen und da kommt es eigentlich immer auf die richtige Mischung an also auf dem richtigen Mix aus großen kleinen nationalen internationalen Acts Wenn es ein Genre diverses Festival ist, natürlich auch das zu treffen was man inhaltlich über die Gesamtheit abbilden möchte.

00:03:35: Also am Ende macht's immer die Mischung bei dem Festival und da die richtige Balance zu finden ist eigentlich die größte Kunst im Booking aber auch im gesamten Veranstalten einer großen Open Air-Veranstaltung.

00:03:45: Kommen wir zu Björn Hansen, du wurdest in Hamburg born und bist Eventveranstalter.

00:03:50: Seit vielen Jahren entwickelt es so Formate an der Schnittstelle von Musiköffentlichem Raum und nachhaltiger Veranstaltungskultur.

00:03:56: mit dem Futur II Festival hast Du gezeigt wie Open Air Kultur Ressourcen schonender funktionieren kann.

00:04:02: Außerdem bist du an großen Live-Produktionen beteiligt darunter, die ZDF Silvester Show in Hamburg.

00:04:08: In diesem Jahr verantwortest Du zudem die Premiere des Amplifier Festivals und des Grand Soul Supreme an der Ostsee und bist Co Veranstalter von Dog Will und Habit hat.

00:04:18: Was bringt denn jetzt das Amplifyer Festival nach Hamburg was noch gefehlt hat?

00:04:22: Ja, das Amplifier spiegelt eigentlich unsere ganz persönlichen musikalischen Vorlieben wieder.

00:04:28: Gitarrenriffs die über große Verstärker, über den Platzhallen sozusagen also ein klassisches Rock-Festival im wahrsten Wort sind eine sehr Genre Troy sagen wir mal.

00:04:40: und das ist ne Klangfarbe die es hier in Hamburg so noch nicht gab.

00:04:44: weil einerseits gibt es sowas wie das Elbride wo klassisch Heavy Metal zelebriert wird.

00:04:50: Andererseits gibt es dann sowas wie Alp Jazz oder auch das Dog Will Festival, wo's ja in den vergangenen Jahren oder Jahrzehnten jetzt insbesondere beim Dog Will

00:05:01: auch

00:05:01: eine Verlagerung des Genreschwerpunktes hin zu mehr und mehr elektronischen Acts gab.

00:05:09: Und insofern war für uns die Zeit reif da wieder was klassisch Rockiges nebenzusetzen und so ist die Idee für das Amplifier entstanden.

00:05:19: Stefan, wann hast du denn das letzte mal das Gefühl gehabt?

00:05:22: Dafür mache ich den ganzen Mist!

00:05:25: Also wo du persönlich auch noch berührt worden bist

00:05:28: Ich bin gestern vom Greenfield Festival aus der Schweiz zurückgekommen Wo wir die letzten dreieinhalb Tage ein großes Rockfestival veranstaltet haben Und ich denke dass eigentlich immer wieder Tolles Wetter, wir hatten großartige Bands.

00:05:42: Ein sehr internationales Line-Up.

00:05:43: Es war ein sehr erfolgreiches Festival.

00:05:45: Die Leute waren happy und es ist in den Bergen einfach wunderschön da unten.

00:05:49: Und wenn ich das ganze Jahr mit meinem Team was einen hohen Anteil daran hat an den Festivals Schraube Ist das ein bisschen Bauern wie mit Lego Steinen Man wort das immer auf und ab und hin und her bis das Line Up irgendwann fertig ist.

00:06:00: Wenn man dann sieht dass dieser handwerkliche Part dem man das ja übergemacht hat sich dann so auf der Bühne kondensiert an diesen drei vier Tagen Und in die Gesichter der Leute schaut, die die positive Energie auf die Bühne schicken und zurück von den Künstlern oder Musikierenden auf der Bühnen ins Publikum.

00:06:18: Das ist der beste Moment!

00:06:20: Menschen glücklich machen, Menschen verbinden... das ist eigentlich das wo ich jedes Jahr denke nachdem man wirklich ein Jahr lang hart daran gearbeitet hat das zusammenzuschrauben dass ich das sehr gerne mache und weiß dann noch immer wofür ich das mache.

00:06:32: Ina Björn hat gerade gesagt das Amplifier Festival ist so ein bisschen auch seinen persönlichen Vorlieben geschuldet.

00:06:39: Wie tief bist du denn im Jazz

00:06:40: verhaftet?

00:06:41: Ich bringe Jazz immer eher so mit der Spätphase des Lebens in Verbindung.

00:06:47: Inzwischen sehr, aber ich muss gestehen als ich bei Karsten Janker angefangen habe vor über zwanzig Jahren hatte ich ehrlich gesagt gar keine Ahnung von Jazz.

00:06:54: Insofern ist es eigentlich auch ein bisschen... Interessant, dass ich den Job so bekommen habe.

00:06:59: Also ich hab angefangen damals mich um zwei Jazz-Künstler zu kümmern und deren Booking und hab das dann ziemlich schnell ausgeweitet.

00:07:06: Persönlich war ich eigentlich total in die Rockgirl... Ich hab vorhin mal versucht zu überlegen wann ich auf dem Hurricane das erste Mal war und ich glaube ich war siebzehn oder achtzehn und bin eigentlich wirklich nur auf Hurricanes und Co gegangen und nach Haldern und London und auf Glastonbury.

00:07:21: also insofern ich komme überhaupt gar nicht aus dem Jazz zufällig eigentlich da rein gerutscht und habe es aber sehr, sehr über die Zeit kennen, lieben Schätzen gelernt.

00:07:31: Es ist wirklich so ein ganz toller Künstler und letztendlich ist das auch nur eine Musikform.

00:07:37: Man denkt immer dieser Begriff Jazz irgendwie... Da kriegt man Pickel vorne, dass es irgendwie... Also das sind abschreckendes Worten!

00:07:43: Das muss überhaupt gar nicht sein.

00:07:45: Vor allem auf dem Elb-Jazz versuchen wir auch wirklich die vielen Facetten des Jazz zu zeigen.

00:07:49: Und das ist wirklich erstaunlich, auch wie oft es eigentlich manchmal sogar in die Rock Richtung gehen kann und es sind trotzdem Jazz-Bands.

00:07:56: also es gibt ja wirklich von Soul bis hin zu was wo man mich wahrscheinlich auch mit jagen könnte wer ich jetzt noch mal frickelt Jazz insofern aber ja ich glaube man braucht da gar nicht so eine Scheu haben und eigentlich jeder Musikinteressierte wird garantiert irgendwas finden, was offiziell dem Jazz zugeordnet ist.

00:08:17: Was ihm oder ihr gefallen würde?

00:08:19: Björn Ina sagt gerade, dass sie schon als junges Mädel auf verschiedenen Festivals unterwegs war.

00:08:25: Es hört sich ein bisschen nach Hobby zum Beruf gemacht

00:08:28: an...

00:08:29: Das geht für mich auf

00:08:30: jeden Fall ja!

00:08:31: Mein erstes Festival war auch das Hurricane.

00:08:36: Da war Festivalveranstaltung in Deutschland was völlig anderes als das, was es heute ist.

00:08:40: Ich habe noch so selbst entwickelte Fotos von damals wo die Bühne eigentlich aussieht wie eine Fassade, die gerade hier eingerüstet ist und Layer gerüst.

00:08:51: Also da sieht man auch welche Entwicklung dieser Markt in den letzten Jahrzehnten genommen hat und was du Stefan ja auch sagtest.

00:08:58: also es geht ja heute viel mehr darum einen Gesamterlebnis zu schaffen, was viele unterschiedliche Aspekte beinhaltet.

00:09:07: Ich sage immer, Festivalveranstaltungen sind eigentlich zehn Kampf, weil man so viele Parameter im Blick halten muss und das lässt sich gut ablesen wenn man diese Fotos von vor zwanzig, fünfundzwanzig Jahren anschaut und mit dem Vergleich was heute Festival bedeutet.

00:09:23: Insofern habe ich diese Entwicklung auch von Anfang an relativ mitgemacht.

00:09:28: Es war immer mein Traum, so was auch selber zu kreieren und zu machen.

00:09:31: Und insofern bin ich sehr froh mit meiner heutigen beruflichen Tätigkeit.

00:09:37: Unabselut!

00:09:37: Wir haben jetzt dreißig Jahre Hurricane dieses Jahr das Jubiläum.

00:09:40: Wir haben uns zur Gelegenheit die alten Fotos nochmal angeguckt – das Fuddfidsch aus den ganz frühen Jahren.

00:09:45: Das ist genau das, was du gerade sagst.

00:09:47: Es ist ein großer Wandel gewesen im Laufe der Jahrzehnte.

00:09:50: Achtung!

00:09:51: Achtungen!

00:09:51: Werbung!

00:09:54: Einfach immer am Start die HVV Switch App für euch, damit ihr jedes eurer Ziele in Hamburg und Umgebung erreichen könnt.

00:10:01: Einfach schnell und direkt ermöglicht die HvV Switch app euch den unkomplizierten Kauf von Hvv Tickets!

00:10:09: Zusätzlich dazu könnt ihr mit der App ein Sixt Share, Share Now oder Miles Automieten einen Tier- oder Voi eScooter oder ein Moja Shuttle buchen um bequem von A nach B zu gelangen.

00:10:23: Weitere Infos unter www.hvv-switch.de.

00:10:29: Achtung!

00:10:30: Das war ein

00:10:31: Konsumhinweis

00:10:34: Wenn ich mich an das erste Hurricane erinnere, auf dem ich war.

00:10:38: Das muss auch um die Jahrhundert oder Jahrtausend bändige Wesen sein.

00:10:41: Es ist lange her!

00:10:43: Ich glaube da gab es Pizzamario, da gab's dann auch Nudeln und es gab Bratwurst so über einen Daumen.

00:10:49: Auch heute musst du quasi schon in der Delikateszen-Landschaft Ein profines Wissen haben, um so ein Ding zu machen oder?

00:10:58: Es betrifft

00:10:58: alle Bereiche.

00:11:00: Man hat sich deutlich gesteigert von dem was es früher mal war.

00:11:03: Früher waren Festivals in Acker mit einem Soundumrum dann gab's ein paar Dixie Clos eine Bühne

00:11:08: Wenn du Glück hattest ganz Dixi Clos.

00:11:11: Und das war ein Festival und das war auch jahrzehntelang.

00:11:14: okay dass das ein festival war aber es hat sich natürlich dann im laufe der zeit gewandelt weil diverse Dinge sich auch ändern mussten irgendwann ehrlicherweise.

00:11:22: Und wir waren da immer sehr entwicklungsfreudig und kreativ, haben immer versucht neue Dinge den Festivals hinzuzufügen.

00:11:27: Das hat auch gut geklappt!

00:11:28: Es gibt natürlich auch eine deutlich breitere Palette an Bedürfnissen bei den Menschen von veganen vegetarischen Produkten bis hin zu anderen Dingen die für sie heutzutage zum Festival gehören, die Sie nicht missen möchten wenn sie sozusagen auf diesen Musikurlaub aus dem Ausbruch aus dem Alltag zu uns nach Schästel z.B.

00:11:46: zum Hurricane fahren.

00:11:48: Und da ist ja nichts, das heißt wir bauen eine Kleinstadt für achtzigtausend Leute auf und die folgt heute anderen Bedürfnissen als Mitte der Neunziger.

00:11:57: Das lässt sich in der Produktpalette des Festivals, im Rahmenprogramm, in den Services, im Komfort, in dem ganzen Parts, die es mal neben dem Musikprogramm existieren und das Festival machen zu dem was es ist ganz deutlich ablesen

00:12:10: Um das mal Leuten klarzumachen, die noch nicht auf Marie-Can Festival waren.

00:12:14: Ich kenne niemanden aber neben den Dixie Clos gibt's mittlerweile sogar ein Riesenrad und Bungie Jumping usw.

00:12:20: Und

00:12:21: vor allem Dinge deutlich mehr wassergespülte Toiletten als überhaupt Dixi-Clos.

00:12:26: Da

00:12:26: fängt

00:12:26: es schon an!

00:12:28: Das Riesenrad ist ja nicht für das Gleiche vorgesehen wie die Dixie.

00:12:31: Im Idealfall nicht, nein.

00:12:32: Aber

00:12:34: es gibt noch ein Aspekt der dazu gehört als ich damals vom Hurricane nach Hause fuhr.

00:12:39: aber meine Perspektive in einem Jahr fahre ich wieder aus Festival.

00:12:44: heutzutage hast du an jedem Wochenende eine unüberschaubare Anzahl Optionen.

00:12:49: das heißt dass Geld kann nur einmal ausgegeben werden und man hat natürlich auch höhere Erwartungen an das, was Festival ist.

00:12:57: Und insofern muss man sich auch mehr nach der Decke strecken um die Leute hinter dem Ofen hervorzuholen?

00:13:03: Absolut!

00:13:04: Auch wenn wir froh sind dass das Hurricane tatsächlich so eine hohe Stammbelegschaft hat.

00:13:09: Das haben wir auch nicht bei allen anderen Festivals so aber das ist beim Hurricanes zumindest immer sehr dankbar.

00:13:13: und Leichbrand zum Beispiel auch Das sind viele Zehntausend Menschen, für die gehört das zum Jahresplan genauso wie Weihnachten und der eigene Geburtstag.

00:13:21: Und das ist natürlich auch ein Fund was diese Marken haben und über die Jahre auf- und ausgebaut haben

00:13:26: so.

00:13:27: Ina ihr habt schon eine tolle Atmosphäre.

00:13:29: ihr seid nicht auf dem Acker irgendwo in den niedersächsischen Tiefebene.

00:13:34: Was braucht denn noch dazu?

00:13:37: Ich weiß nicht, ob der ein oder andere das vielleicht nicht kennt.

00:13:40: Wir sind auf der Werfblum und Vost, das Gelände, was eigentlich gar nicht zugänglich ist, wo wir einmal im Jahr unsere Produktion aufbauen können.

00:13:48: Der Blick ist natürlich fantastisch auf die Hafenkulisse.

00:13:51: zwischen den Gränen an einem großen Kran hängt eine Disco-Kugel.

00:13:54: Sobald es da dunkel wird, ist das wirklich ne Wahnsatzatmosphäre auf dem Gelände.

00:13:58: Und wir sind quasi auf Betonboden also kein Acker!

00:14:03: Jetzt, wie gesagt die Tribüne habe ich ja schon kurz erwähnt haben wir neu.

00:14:06: Also wer es ein bisschen komfortabler mag kann sich auch einen Sitzplatz und gegebenenfalls auch im trockenen falls das doch mal wieder regnet sichern.

00:14:14: und also wir versuchen uns schon auch mit einer großen Auswahl also die Essensstände wird von bis wirklich alles dabei sein.

00:14:21: und was halt ich glaube einzigartig ist würde ich behaupten Widerspricht mir Björn, aber auch es gibt Wein aus echten Gläsern auf dem Gelände.

00:14:29: Ich glaube das hat man bei anderen Festivals nicht unbedingt so.

00:14:33: insofern ist es definitiv eine sehr angenehme, sehr schöne Atmosphäre da und ja mit einem guten Wein im echten Weihenglas mit Hafenkulisse dazu noch gute Musik.

00:14:46: Und Ausdann zum Beispiel, also das Gastronomische die Variabilität geht dann hoch bis zum Ausdarn-Verzehr.

00:14:52: insofern ist es auch vielleicht ein gutes Beispiel wie sich der Markt gewandelt hat und wie man versucht auf die Zielgruppe einzugehen.

00:15:00: Das Dog Will hat auch wiederum grundsätzlich erst mal eine schöne Atmosphäre hat sogar auch Hafen Panorama sozusagen.

00:15:08: was macht das Dog Will noch aus?

00:15:10: Was unterscheidet es vom Hurricane Festival?

00:15:13: Weil altersmäßig ist es ja eigentlich eine sehr ähnliche Zielgruppe.

00:15:16: Ja, also ich würde sagen der größte Unterschied ist sicherlich diese urbane Anbindung zum Hurricane.

00:15:23: fährt man immer weiter nach Niedersachsen rein Es wird immer grüner es wird immer dünner besiedelt und hier ist man im Hamburger Hafen Man schläft überwiegend im eigenen Bett oder im Airbnb oder wo auch immer im Hotel.

00:15:37: Und ich glaube ein wesentliches Asset was das Miss Doc will auch von vielen anderen Festivals unterscheiden.

00:15:42: Es ist sicherlich das Gelände mit diesen kleinteiligen Floors, die es dort gibt diese teilweise aus Holz gebauten Bühnen wo Elektronik-Acts spielen und so weiter.

00:15:51: Das sind natürlich... Das ist eine Kleinteiligkeit, die man so nicht darstellen kann wenn man wie Stefan eben schon sagt in der Kleinstadt für ein Wochenende auf die Grüne Wiese baut Und zwei Wochen später wird er Bauernfläche zurück.

00:16:06: Insofern ist das ein wesentliches Asset, was uns von vielen anderen dort unterscheidet.

00:16:13: Ansonsten ist es in der Tat so, dass wir große Überschneidungen auch bei der Zielgruppe haben – ganz klar so!

00:16:20: Stefan, du bist der Mann für Europa hier in dieser Runde?

00:16:24: Wie sieht denn die Situation aus?

00:16:26: Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind weltweit gerade schwierig, egal ob es um Festivals geht oder Bücherverkäufe oder Kinozahlen.

00:16:33: wie auch immer.

00:16:35: Wie steht Deutschland denn da?

00:16:37: Das ist eine sehr große Frage.

00:16:39: Es ist natürlich so, dass Menschen zumindest der Großteil der Menschen gerade weniger Geld zur Verfügung haben weil das Leben teuer geworden ist.

00:16:46: Das merkt man überall.

00:16:47: Das kann man auch verschiedenen Erhebungen die wir kennen entnehmen.

00:16:53: Nichtsdestotrotz läuft es bei uns nach wie vor ganz gut und wir können uns auch nicht beschweren.

00:16:58: Wir sind natürlich eine sehr grosse Firma, die zu einem noch größeren Konzern gehört mit vielen anderen was uns aber erst mal nicht davor bewahrt dieselben Probleme zu haben, die andere auch haben.

00:17:07: Also die Kosten für alles explodieren überproportional.

00:17:11: also viel mehr als wir beim Ticketpreis an die Besuchenden weitergeben können ist das erste Problem.

00:17:17: und die anderen Bereiche wenn wir bei Festivals jetzt bleiben im Income Merchandising Food Barrage diese Dinge sind auch nur noch bedingsteigerbar.

00:17:26: man kann immer noch ein bisschen etwas draufpacken aber man muss schon gucken wie man sich aufstellt für die nächsten Jahre um Festivals nachhaltig also auch ökonomisch nachhaltigt produzieren zu können.

00:17:34: Das ist ganz klar, weil das die größte Herausforderung.

00:17:36: Es wird alles immer teurer ja auch für die Künstlerinnen und Künstlern, die mit ihren Produktionen kommen.

00:17:40: deshalb steigen die Gagen weiter und die waren eh schon auf einem sehr hohen Niveau.

00:17:45: wenn aber ein Hurricane Ticket nicht irgendwann fünfhundert Euro kosten soll was es nicht sein darf also ah weil das dann nicht mehr leistbar ist für die Menschen und man würde auch anfangen Menschen noch stärker sozial auszuschließen was wir auch nicht wollen.

00:17:57: darum haben wir auch verschiedene Aktionen für Menschen mit wirklich wenig Geld sich anders zum Festival zu verschaffen über Tickets, die genau für diese Menschen vorgesehen sind.

00:18:05: Und es gibt ganz viele Dinge, die sie Artiverse machen und natürlich stellen wir uns gut auf in der Gruppe und versuchen die jetzt so zu verhandeln langfristig zu verhandeln dass wieder die Kosten was schwer ist aber ein Stück weit in den Griff bekommen um weiter auf dem Niveau produzieren zu können ohne die Ticketpreise deutlich anzuheben.

00:18:25: und dieses Problem ist überall das gleiche.

00:18:27: wenn man in London ist auf der Konferenz wo dann alle Festivals zugegen sind wird eigentlich aus mehr oder weniger allen Ländern genau das Gleiche berichtet.

00:18:34: Die Frage ist immer, ob die Leute ehrlich sind?

00:18:36: Weil viele haben Angst, dass wenn sie zugeben, dass hier Festival gerade nicht so gut läuft und die Lame-Duck sind und sich dadurch verbrennt... Aber im Großen und Ganzen das Krieg über den Bundesverband mit, wo ich seit über zehn Jahren im Vorstand bin.

00:18:48: Und das Festivalressort verantworte... Es gilt schon vielen nicht gut gerade muss man ehrlicherweise sagen.

00:18:54: Die Perspektive ist so dass man sich wirklich Gedanken darüber machen muss wie man das so nachhaltig aufstellt um mit diesen neuen Herausforderungen die Kosten steigen, die Menschen haben weniger Geld die Sachen auch in fünf Jahren noch präsentieren zu können.

00:19:09: Uns muss ich dann ein Stück weit ausnehmen, also wir haben diese Probleme auch aber wir haben halt eine Größe und Stabilität, die uns natürlich ein bisschen mehr Spielraum gibt Dinge auszugleichen.

00:19:17: im Großen und Ganzen ist es schon ein Problem was die Branche sehr beschäftigt.

00:19:22: Ina das Geld kann nur einmal ausgegeben werden hat Björn gerade gesagt sind andere Festivals tatsächlich eine Konkurrenzsituation für euch?

00:19:30: oder ist es nicht eigentlich so dass der allgemeine Konsum bei den Unterstelle ich jetzt mal, es ist ein bisschen ältereres Publikum.

00:19:38: Das Problem ist also eher die Anschaffung von Konsumdingen wie eine Neu-Handtasche oder vielleicht drei Tage länger Urlaub machen wir auch immer?

00:19:48: Also wir haben tatsächlich wahrscheinlich von allen Festivals, die hier sozusagen durch uns drei vertreten sind das älteste Publikums.

00:19:54: insofern da macht es sich glaube ich nicht ganz so stark bemerkbar.

00:19:59: Im Jazz ist ja schon Ja, das ist also traditionell glaube ich ein gut gewachsenes Publikum nenne ich es mal.

00:20:05: Aber wir haben natürlich auch mit diesen hohen Kosten zu kämpfen und wollen und können die Ticketpreise auch nicht unendlich anheben.

00:20:11: insofern... Wir haben trotzdem die gleichen Probleme aber auf jeden Fall müssen uns natürlich Gedanken machen wie können wir das Ganze finanzieren?

00:20:17: Ein Grund war unter anderem jetzt eine Tribüne zu bauen.

00:20:20: zum einen gibt es die Nachfrage dafür von dem Wie gesagt, etwas älteren Publikum.

00:20:25: Also es wird sehr gut angenommen.

00:20:27: Die möchten's gerne schon also sehr verständlich komfortabel im Idealfall trocken oder vor Sonne geschützt aber zum anderen kann man darüber natürlich noch mal eine andere Einnahme generieren.

00:20:36: so also insofern auch wir müssen uns da Gedanken machen.

00:20:39: ja das doc will hat ja schon immer ein bisschen auch eine Bewegung mit angeführt bzw.

00:20:50: bedient, es wurden sehr unterschiedliche elektronische Musik angeboten hat aber auch sehr viel veganes foodprogramm.

00:20:57: ich glaube mittlerweile seid ihr komplett auf veganen oder vegetarisch leitschloss umgestellt worden.

00:21:04: das sind ja Dinge die eigentlich mit dem Kern erstmal nichts mehr zu tun haben von wegen Ich kenne den musikmarkt und hole mir die fünf bands zusammen

00:21:13: ne das ist tatsächlich der anspruch alle aspekte des täglichen lebens berücksichtigende Erlebnisse zu schaffen.

00:21:22: Also all das was an einem Wochenende normalerweise stattfindet, dazu gehört dann eben auch Ernährung mit in den Fokus dessen zu stellen, was wir machen.

00:21:33: und wir haben natürlich auch bei all dem was wir immer tun, stellen uns die Frage nach dem CO-Fußabdruck.

00:21:40: Den kann man einfach erheblich reduzieren wenn man auf Fleisch verzichtet.

00:21:44: Das war also eine Entscheidung der Festivalleitung ist schon vor einigen Jahren diesen Weg zu gehen.

00:21:50: Es gibt aber auch andere Formate, wo wir das Gefühl haben da tun wir das explizit nicht weil es eben auch Man darf ja die Zielgruppe die man im Blick hat auch weder überfordern noch von Kopfstoßen.

00:22:02: Das will man auch nicht und man will auch nicht.

00:22:05: Wir haben auch kein Erziehungsauftrag sondern wir haben einen Anspruch zu unterhalten Und insofern sind das Dinge die bei einem festival wie dem doc wild oder auf dem habitat dann machen wir das auch dem Festival gut zu Gesicht stehen und die bei anderen Festivals, wie vielleicht bei einem Amplifier-Festival keine so große Rolle spielen beispielsweise.

00:22:25: Ich will aber noch zur Frage der insgesamt angespannten Wirtschaftlichkeit was sagen wir mir?

00:22:31: noch ein weiterer Aspekt den wir selber in der Branche auch mit Befeuern Sorge macht.

00:22:38: wenn man sich die Stadion-Acts anguckt, die mit einer sehr großen Frequenz in den Markt gedrückt werden und wenn man sich dann vergegenwärtigt welche Kaufkraft da schon abfließt.

00:22:49: Also ich wäre natürlich selber gerne auch in der Lage desjenigen, der mit solchen Themen in den Mark geht.

00:22:56: das ist kaufmännisch natürlich hoch attraktiv aber wenn man es sich vergegenwertigt jetzt vor letzte Woche waren Linkin Park in der Stadt zwei Abende über Dresen gelaufen.

00:23:10: Natürlich ist das Geld dann ausgegeben und natürlich überlegt man sich, kann ich trotzdem noch zum Doc will gehen um jetzt mal ein Beispiel zu nennen oder nicht?

00:23:20: also das ist auch ein Teil der Herausforderung mit der wir es zu tun haben dass eben einzelne Acts hervorstechen rausholen was nur geht, während dann die Entscheidung fahre ich zum nächsten Festival relativ auch weit nach hinten geschoben wird.

00:23:42: Also wir bemerken durchaus bei unseren Festivals dass die Tickets deutlich später im Jahresverlauf gekauft werden.

00:23:47: so das ist eine Ausprägung dieses Themas denke ich auch.

00:23:52: also Ich merke bei mir selber dass sich mich einerseits freue wenn jetzt So ein Act wie Muse, die ich selber sehr verehre.

00:24:00: Sich in Deutschland ankündigen.

00:24:02: auf der anderen Seite merkt man natürlich alles klar da geht schon mal wieder Kaufkraft raus aus dem Markt, der vielleicht bei anderen viel kleinteiligeren Festivals auch gut aufgehoben wäre.

00:24:13: ohne dass ich da jetzt so eine Frontengeschichte draus machen will.

00:24:17: Aber auf jeden Fall ist das Teil des Problems was wir haben wo man sich auch fragen muss wie kann man das in einen Einklang bringen?

00:24:24: weil wenn wir am Ende die Festivals nicht mehr haben und die auch diese Aufbauarbeit leisten und die dafür sorgen dass am ende dabei allen Zehntausend Acts die man hat ein oder zwei Stadeonextabe rauskommen, dann stellt sich die Frage wo sollen die wachsen?

00:24:41: Stefan früher sind Bands auf Tournee gegangen um ihre Alben zu promoten.

00:24:46: Jetzt verdient man seit zehn, fünfzehn Jahren wenig bis gar nichts mehr an der Produktion von Musikalben und neuen Songs usw.

00:24:56: Verdienst.

00:24:56: sein Geld über Live-Musik.

00:24:59: Das hat ja dann auch zufolge gehabt, dass einfach wie Björnja von auch schon sagte.

00:25:03: Früher hat man sich auf das Hurricane im nächsten Jahr gefreut.

00:25:06: Dazwischen war nicht mehr viel sind unglaublich viele Festivals rund um Hamburg herum dazugekommen.

00:25:13: Hat die Branche jetzt nur die Live-Branche auch ein bisschen selber Schuld an dem Problem?

00:25:19: Weil immer mehr Festivals nach oben schwappen?

00:25:23: Also die Zahlen geben das nicht her, dass immer mehr Festivals nach oben schwappen.

00:25:26: Es verschwindet mir auch wahnsinnig viele.

00:25:28: Das ist immer ein vitaler Markt wo Leute DIY-mäßig irgendwas starten häufig oder auch die größeren Companies mal was starten wenn sie eine neue Idee einen neuen Platz gefunden haben.

00:25:40: Die Branche hat sich verändert.

00:25:41: Das ist ein entscheidender Punkt.

00:25:42: Touring hat sich geändert, der Zeitpunkt von Touringen hat sich verändert, derzeitpunkt von Ankündigungen für Tournähen hat sich gearbeitet.

00:25:48: Exklusivitäten in den Märkten haben sich massiv geändert.

00:25:51: das ist das was die Branche geändert hat um es sind paar kleine Festivals dazukommen und dann wieder verschwinden.

00:25:57: also ich mache die Festivals von Skorpjurgis im achzehnten Jahr und ich habe sehr viel kommen und gehen sehen wenig bleibend unterm Strich.

00:26:05: Die bleiben oder die noch da sind, die eine wirklich große haben.

00:26:08: Die gab es davor auch schon zum größten Teil zumindest.

00:26:11: Es gibt einige wenige positive Ausnahmen.

00:26:13: tatsächlich Das ist nicht so ein großes Problem.

00:26:16: dass der Festivalmarkt generell gerade in der aktuellen Zeit vielleicht gesättigt ist.

00:26:21: das kann schon sein davon gehe ich auch aus persönlich.

00:26:24: Wir haben ja auch ne Generation mit der Gen Z und die Gen Alpha wird noch interessanter was das angeht wo sich Musikkonsumverhalten komplett verändert hat.

00:26:33: Dadurch haben sich so

00:26:34: Loyalitäten

00:26:34: zu den Acts auch komplett geändert.

00:26:37: Als Albumkonzept funktioniert nicht mehr, es werden eigene Playlisten gehört und Einzeltitel gehört.

00:26:43: Das nächste Ding ist durch die Verfügbarkeit von allem zur jeder Zeit nur ein Klick weit entfernt.

00:26:49: Es hat sich sehr stark geändert Und das ändert sich natürlich auch das Verhältnis der jeweiligen Personen mit diesem Musikkonsumverhalten zum jeweilige Act belastbar, wie es mal war.

00:27:01: Das darunter leiden ja auch viele Plattenfirmen und andere die damit zusammenhängen.

00:27:06: Und ja das Album ist heutzutage der Marketing Flyer für die Tour wenn du so willst.

00:27:12: Gott sei Dank auch noch Kunst.

00:27:13: aber in dem Businessmodell ist es eher das Marketing.

00:27:17: und der nächste Grund wieder die große Tour zu spielen und das Timing und wie diese Dinge im Jahresgeländer gesetzt sind ist ganz entscheidend dafür wie erfolgreich oder eben nicht erfolgreich das ist Auch für Festivals.

00:27:28: Wenn du Festivals hast, wo die Exklusivitäten nicht stimmen ist völlig egal was die Gage war oder mehr oder weniger auf die Gages war weil dann wenn der Markt abgegrast ist gerade mit demselben Künstler mal von der Kaufkraft abgesehen Dann kannst du mit dem Festival nicht erfolgreich sein Weil du brauchst exklusiven.

00:27:43: Du musst den Leuten das Gefühl geben was sie bei dir sehen ist etwas besonderes.

00:27:47: ansonsten Gerade heute ist es ganz schwierig und Wir haben ja auch unterschiedliche alte Zielgruppen und unterschiedlich ausgerichtete Festivalmusikalischer Art.

00:27:57: Es gibt aber so ein paar Grundprobleme, die sich durch alle demografischen Gruppen und auch Genres ziehen.

00:28:02: Und das sind halt genau dieses Musik-Konsumverhalten um die Kaufkraft tatsächlich weil wenn man sieht dass die Restaurants in Deutschland seit Januar von siebundzwanzig bis dreißig Prozent runtergegangen sind dann sieht man dass es ein Gesamtgesellschaftliches Problem mit der Kaufkraft ist und gar nicht auf Musikbezogen oder auf Altersgruppenbezogen.

00:28:19: im Prinzip

00:28:21: Ina, ist das Buchen von Künstlerinnen und Künstlern fürs Elb-Jazz einfacher?

00:28:27: Weil es viel weniger Festivals gibt oder genauso schwierig weil es auch viel weniger Jazzgrößen gibt.

00:28:34: Also es gibt tatsächlich gar nicht so viele Aktie für uns als Headliner in Frage kommen.

00:28:39: Das macht natürlich das auch nicht unbedingt einfach.

00:28:41: also ich sag mal sind vielleicht so Zähnennamen die eigentlich in einer engen Auswahl sind, wo wir sagen das ist für ein Jazz-Festival ein Headliner den man da guten Gewissens hinstellen kann.

00:28:50: Der aber trotzdem stark genug ist um Publikum zu ziehen.

00:28:54: also bei uns geht es wirklich im erster Linie um die Headline und Co-Headline-Acts, die schwieriger zu buchen sind.

00:29:03: Da konkurrieren wir natürlich auch mit den anderen großen europäischen Jazzfestivits, die genau in dem Zeitraum sind.

00:29:09: Wir haben ja den Termin verschoben auf Juli.

00:29:11: Der Grund war, dass da wirklich alle Jazz auf Tour sind.

00:29:14: Die spielen von Montreux über North Sea Jazz – also die spielen einfach alle Festivals!

00:29:19: Das ist für uns natürlich der Vorteil das sie in Europa sind, die sind verfügbar aber wir müssen natürlich entsprechend auch Gagen bieten, die mithalten können.

00:29:28: Insofern haben es uns zwar einfacher gemacht was die Verfügbarkeit angeht, aber nicht unbedingt was die Gagen angeht... Kleineren Bühnen, die sind verhältnismäßig einfach zu buchen und da versuchen wir auch viel neue Sachen.

00:29:42: Neue Entdeckungen fürs Publikum.

00:29:43: Es sind oft Künstler, die gerade im Kommen sind.

00:29:46: Also im Idealfall ist es eine Band, wo man merkt oder da tut sich was Und dann kriegt sie noch verhältnismäßig günstig gebucht und bis zum Festivalzeitpunkt Ist die Band durch den Deckel gegangen.

00:29:57: erfolgreich wie auch immer.

00:29:57: Das ist natürlich das Best Case-Szenario finde ich so der schönste Moment, wenn man sieht.

00:30:03: Man lag richtig mit dem was man vielleicht entdeckt hat auf einem Showcase und möchte es jetzt den Publikum präsentieren.

00:30:09: also insofern gibt's da Abstufungen welche Bands leichter zu buchen sind und welche nicht.

00:30:14: Und Ich persönlich muss sagen ich find Headliner Booking auch nicht so spannend weil man letztendlich man gibt einen Offer ab und dann wartet man guck was passiert?

00:30:21: Also ich finde immer viel spannender so ein bisschen die zweite Riege.

00:30:25: so müssen die kleineren oder die vielleicht auch noch unbekannteren Bands Ja, also da vielleicht die Bands bei denen das Publikum dann auf dem Festival das selber für sich entdeckt und sagt wow kannte ich noch gar nicht aber das ist ja der Wahnsinn.

00:30:38: Also dass es den vielleicht sogar mehr gibt als der Headliner der zwar toll ist, aber den die schon kannten so ne?

00:30:44: Also deshalb bist du immer ein bisschen ja die Mischung und aber ich persönlich wie gesagt finde eher die kleinen oder die frischen jung spannenden Bands.

00:30:54: interessanter

00:30:55: Stefan, ist es beim Publikum auch so?

00:30:57: Sind Headliner gar nicht mehr so entscheidend und wichtig.

00:31:00: Wie siehst du das beim Hurricane?

00:31:02: Da müsst ihr ja genau genommen drei Headliner mindestens haben für Freitag, Samstag, Sonntag.

00:31:06: Es ist so dass das jüngere Publikuum eigentlich vielmehr über die Fläche streuen will und die unterschiedlichen Angebote annehmen will.

00:31:14: oder sind dann schon die ganz großen Acts auch entscheidender für eure Planung?

00:31:19: Ja wir arbeiten jetzt sechs Headlinern weil wir von zwei Hauptbühnen sprechen beim Hurricane.

00:31:24: Die sind ganz entscheidend tatsächlich.

00:31:26: Also es gibt eine große Menge Leute, die kaufen das DigiDigar.

00:31:29: was passiert fürs nächste Jahr.

00:31:31: aber wir haben ja sehr genaue Umfragen und Erhebungen und wissen sehr genau wie unsere Leute das sehen.

00:31:35: Und das Programm vor allem die Headliner sind für Achtzig Prozent plus der Leute immer noch sehr wichtig.

00:31:41: Das heißt nicht dass das einzige Kriterium ist.

00:31:43: Es gibt auch andere Punkte die damit entscheiden denn sie wollen auch über die Fläche laufen die wollen auch andere Sachen erleben und hier wollen gute Zeit haben.

00:31:50: Aber Headliner oder das Programm im Allgemeinen sind immer noch extrem wichtig, tatsächlich.

00:31:55: Und wir haben es geschafft die Marken so stark und so

00:31:59: cool

00:32:00: auszubauen.

00:32:01: dass ist auch in Jahren wo die Headliner mal nicht so sind wie jetzt alle wünschen immer noch funktioniert.

00:32:08: aber dann muss ich im Jahr darauf auch wieder wieder das sein was alle wollen.

00:32:13: aber das kriegen wir immer gut hin.

00:32:14: das hat über die letzten Jahre tatsächlich war das nur sehr selten problematisch.

00:32:20: Das tun wir auch viel für, da arbeiten viele Leute sehr hart dran um diesen Standard sozusagen aufrecht zu erhalten.

00:32:28: Aber ja... Wir investieren in die Marken, wir versuchen die Markens selber zum Headliner und zum Start zu machen.

00:32:33: aber ehrlicherweise sind die Headliner immer noch sehr entscheidend tatsächlich.

00:32:37: Björn wie ist es beim Dog Will?

00:32:39: Sind da die Headlainer auch die Triebfedern des Kartenverkaufs?

00:32:43: Ja also jeder Veranstalter wünschte sich dass die Marke so stark ist das sie schon in die schwarzen Zahlen verkauft.

00:32:55: Ich habe leider nicht so ein Festival im Portfolio, muss ich gestehen, sondern man hat seinen Grundrauschen was der Marke so vertraut dass man eine gewisse Anzahl Menschen dahin bekommt ohne das man etwas ernaunsen muss.

00:33:10: und ich glaube auch je enger vom Genre hier ein Festival ist, desto höher der Glaube in die Marke, wenn man die Markenführung gut macht.

00:33:19: Und je breiter ein Festival aufgestellt ist, desto mehr muss es sich auch nach der Decke strecken.

00:33:24: was große Namen angeht und das ist vielleicht beim Doc will auch so bisschen die Herausforderungen weil es einerseits auch sehr nischig im Kruschenbereich zum Beispiel ist oder in den Hip-Hop anklängen

00:33:35: usw.,

00:33:35: weil wir eben sehr viele kleine Spielstätten haben als großen Namen auf eine kleine Bühne buchen.

00:33:41: Das funktioniert einfach auch nicht, weil es dann viele lange Gesichter gibt die den nicht sehen können oder so.

00:33:47: das heißt man muss schon also man kommt nicht rum herum für die großen namen zu offen und da möglichst was ja was sehr bekannt ist hinzustellen um eben untenrum vom booking her die marke weiter pflegen zu können.

00:34:03: so würde ich das

00:34:04: benennen absolut dass mera luna ist ja special interest aus unserer Festivalflotte, das ist ein Gothic-Festival.

00:34:11: Das verkauft siebzig Prozent der Tickets fürs nächste Jahr in den ersten achtundvierzig Stunden nach der aktuellen Edition.

00:34:19: Also Wacken war früher glaube ich am ersten Tag ausverkauft.

00:34:21: Genau und so Neraluna... Da muss man wirklich eher die Marke in die Dinge, die man da tut, in die Orte, die mal kreiert.

00:34:32: Da gibt es dann ja auch ein ganz anderes Narrativ und so investieren um das zu machen.

00:34:37: Acts sind auch wichtig, die wollen natürlich tolle Acts sehen.

00:34:41: Der Pool ist begrenzt das und ein bisschen wie im Jazz natürlich da wiederholen sich auch gerne alle zwei bis drei Jahre mal die Acts.

00:34:47: dann.

00:34:47: aber es ist tatsächlich so dass das eine sehr geschlossene, sehr enge Szene ist sozusagen, die genau weiß was sie will wo man aber auch genau weiß, was sie brauchen tatsächlich Und das kann man dann sehr schön bedienen.

00:34:59: Letztes Jahr hatten wir twenty-fünf Jahre Und wir waren fünf Monate vor dem Festival ausverkauft, komplett.

00:35:06: Es gab nichts mehr.

00:35:07: und da merkst du wenn du das gut spielst der Mühe gibt es kreativ bleibt und die richtige Ansprache findest und auch weißt was sie inhaltlich wollen Die Menschen die uns da besuchen dann geht das auch in den schwierigen Zeiten denen wir aktuell sind immer noch sehr gut.

00:35:19: aber Da muss man erst mal hinkommen dass ist gar nicht so leicht das hat Björn ja eben auch dargestellt diesen Zustand herzustellen und das versucht eigentlich jeder mit seiner Marke tatsächlich.

00:35:27: Aber es gelingt halt nur hin und wieder.

00:35:30: Das haben wir ja so ein bisschen beim Grand Soul Supreme, wo eben auch eine sehr, sehr in sich hermetisch abgeregelte Zielgruppe da immer wieder hinkommt und die eigene Liebe zum Soul zelebriert.

00:35:41: Und da haben wir was Ähnliches.

00:35:44: Ina du hast vorhin betont dass ihr Wein aus Gläsern ausschenkt?

00:35:48: Wie wichtig ist denn bei der Refinanzierung des Elbges tatsächlich das Speis- und Getränkeangebot?

00:35:54: oder ist es eher Auch in der Güte und Qualität, dann eher auch ein Lockmittel bzw.

00:36:01: trägt zum Gesamtwohlsein bei?

00:36:04: Also die Haupteinnahmequelle sind natürlich die Ticketverkäufer und die Essen- und Trinkenverkäufen sind eher genau für das Gesamtfestival Erlebnis entscheidend.

00:36:14: Klar ist es auch nochmal Fließt noch mal auf die Einnahmen ein.

00:36:17: aber also genau Es geht wirklich eher um das Gesamterlebnis.

00:36:22: Ist das baue ich ja auch so beim Lockfill weil da habe Das Gefühl, da gibt es so viele kleine schöne Buden.

00:36:27: Da lässt man vielleicht auch noch mal mehr Geld oder wird das ausgeglichen?

00:36:30: Weil man sich dort nicht so bedringt wie möglicherweise kurz nach dem Abi auf dem Hurricane Festival.

00:36:38: Also ich kann sagen dass ich zu den Gastro-Umsätzen beim Hurricane Zatrinian viel beitrage.

00:36:44: Ich bin eine Bank und da kannst du dich auf mich verlassen.

00:36:46: Das

00:36:46: weiß ich ja auch!

00:36:48: Das sehe ich hier

00:36:49: auch.

00:36:50: Absolut also Man darf dabei auch eins nicht unterschätzen.

00:36:56: Gutes Essen ist im Einkauf auch teuer.

00:36:58: und wenn man auch dort die Schraube zu weit dreht, und die Infrastrukturkosten zum Beispiel zu hoch sind... Was kostet die Entsorgung?

00:37:06: Was kostelt der Stromanschluss?

00:37:07: Das ist ja alles temporäre Infrastruktur, die man da aufbaut.

00:37:11: Und davon braucht die Gastro eine ganze Menge im Vergleich zu einer Bühne.

00:37:16: Da stellt man einen Generator neben und die Bühnen ist versorgt so ungefähr aber die Gastronomie sehr dezentral auf so einem Festivalgelände, sodass da einfach immense Streckenanleitungen und so weiter an Verteilern zu bauen sind.

00:37:34: Dann kommen noch die Hygieneaspekte dazu.

00:37:36: also Gastronomie auf Festivals ist in jedem Fall insbesondere im Frutbereich keine Cashcar, sondern das ist Teil des Gesamterlebnises wo man die Leute mit dem guten Gewissen und einem guten Gefühl nach Hause schicken will.

00:37:50: Wie ist das mit Merch Stefan?

00:37:52: Also ich Ich bin drei Tage, vier Tage meistens beim Hurricane und hab auch für jeden Tag ein neues T-Shirt.

00:37:58: Dann was ich hinterher dann anziehe.

00:38:03: Ist die Genset dort so zurückhaltend wie beim Alkoholkonsum?

00:38:08: Nein

00:38:08: überhaupt nicht!

00:38:09: Es kommt sehr auf die Festivalmark heran muss man sagen.

00:38:12: Und wenn man Europa betrachtet ist das sehr unterschiedlich.

00:38:16: zum Beispiel In Deutschland ist Festival Merge bei den starken Marken sehr groß.

00:38:22: Das sieht man bei Rock am Ring, das sieht man beim Wacken und beim Hurricane.

00:38:26: Auch beim Deichbrand hier im Norden vor allem.

00:38:29: Man sieht auch im Alltagsleben ständig diese Logos und diese Marken um einen herumschwirren.

00:38:34: Und das ist natürlich für uns super weil die Menschen, die das Merch kaufen und sich mit der Marke identifizieren mag zum Markenbotschafter innen werden, die dann durch die Straßen laufen und die Marke nach vorne bringen.

00:38:47: Und das ist was, wo wir sehr viel Wert darauf legen.

00:38:50: Ich bin da persönlich involviert in das Merch immer weil Merch mehr wichtig ist.

00:38:54: und dann gibt es die klassische Merchlinie beim Hurricane zum Beispiel mit den jeweiligen Tieren

00:38:59: usw.,

00:38:59: aber wir haben ganz viel Modisches, was zwar noch die Marke Hurricane transportiert, was aber Oversized Hoodies in vielen bunten Farben und all solche Sachen orientiert daran, was der Markt gerade kauft.

00:39:13: Ich kann natürlich keine Zahlen nennen, aber wir verkaufen sehr viele Menschen tatsächlich.

00:39:19: Wir verkaufen...

00:39:20: Also verdienst du am Ende mehr an mir als am Björn der quasi für den Gastrom-Satz sorgt?

00:39:25: Aber Björnen bin ich nicht ganz sicher!

00:39:27: Bei der Durchschnittspersonen ja.

00:39:32: Ja, also es ist beide super wichtig.

00:39:34: Also Sponsoring, Merge und Food and Barriage sind diese drei großen Einnahmequellen neben dem was man durch die Tickets erlöst.

00:39:42: Und wie Inga Ina eben sagte, ist es so dass das die Ticket zwar weitem aber noch die Haupteinnahme darstellen.

00:39:51: Inga sage ich nur weil meine Festivalchefin beim Hurricane Inga heißt und ich den ganzen Tag mit herrede sorry Das ist immer die Crunch Time.

00:40:00: Dann wollen wir jetzt mal Ina noch einmal zu Montcom lassen, ihr habt ja einen sehr exponierten Ort für das Elb-Jazz.

00:40:07: Siehst du denn noch Möglichkeiten ohne die anderen beiden jetzt vielleicht darauf hinzuweisen wo es noch schön sein könnte in Hamburg?

00:40:14: Möglichkeiten oder Ideen, die vielleicht auch einer größeren Träumerei entspringen ein schönes Festival zu machen.

00:40:22: Das Milantorstadion ist seit Prinz verboten, oder man kriegt keine Genehmigung dafür.

00:40:28: Aber gibt es irgendwo noch Orte wo ihr sagt an alle drei geht die Frage am Ende dann?

00:40:34: Da geht noch was!

00:40:36: Das war schwierig.

00:40:37: falls jemand von den anderen schon eine Idee hat...

00:40:39: Wir sind alle ständig auf der Suche.

00:40:42: Ja das kann ich auch sagen und wir haben ja auch schon alle, also das eint uns glaube ich sowieso, wir haben alle auch schon viel probiert.

00:40:51: Jemand der Festivals über Jahre oder Jahrzehnte veranstaltet gehört ja auch zu jedem Erfolg.

00:40:56: Immer mindestens ein, zwei Projekte die über die keiner mehr redet weil man eben auch... Weil nicht alles immer gelingt und ich habe sehr gekämpft für die Zeltphilharmonie damals die wir hier im Hamburger Hafen gemacht haben.

00:41:08: das war ein Herzblutprojekt von mir was sich nicht zum Beispiel hat etablieren lassen.

00:41:12: da haben wir probiert was am Hamburger Hafen zu machen.

00:41:15: Das ist eben nicht aufgegangen beispielsweise obwohl ich nach wie vor immer noch gerne ein Festival im Zelt hier machen würde.

00:41:25: Man guckt aus unserem Raum auf dem Moldauhafen, das wäre eine hervorragende Open-Airfläche aber die wird ja auch demnächst bebaut.

00:41:35: insofern... ist es in Hamburg immer die Challenge, finde ich auch mit der HPA und dieser sogenannten Hafennutzung.

00:41:42: Also alles was nicht im unmittelbaren Bezug zu den Redereien und Logistik hat darf dort drüben langfristig nicht stattfinden weil diese Flächen eben entsprechend gewidmet sind und an solchen Glasdecken stößt man sich dann immer wieder die Nase platz sage ich mal so wenn man in Hamburg hier etwas sucht.

00:42:01: Es ist auch ein bisschen die Frage der Kapazität.

00:42:03: wir machen ja den Kultursammler In Bahnenfeld auf der Trabrennbahn, wo wir eine sehr große Kapazität haben die wir aber auch brauchen.

00:42:10: Also wenn ich jetzt ein Gelände suche für fünf tausend Menschen

00:42:14: Dann kriegst das in jedem zweiten Vorgabe?

00:42:17: Gibt es Optionen?

00:42:18: auf jeden Fall Aber daran bin ich nicht wirklich interessiert.

00:42:21: Das ist diese Größe in Ordnung?

00:42:23: suchen wir nicht.

00:42:24: Wir brauchen schon einen Gelände... ...zwanzig, fünfundzwanzig.

00:42:28: Jetzt

00:42:29: ist ja der Kultursommer in Barenfeld etwas was sehr erfolgreich funktioniert.

00:42:33: Ja absolut Es ist ein natürliches Ende gesetzt, sprich da kommen irgendwann Wohnungen hin.

00:42:39: Ist ja auch ein Bedürfnis was viele Leute in dieser Stadt haben, Wohnraum.

00:42:46: Du musst ja wahrscheinlich jetzt schon gucken wo gehen die hin?

00:42:48: oder hilft die Stadt dann weil sie ja im Grunde deine Einnahmen jetzt zerstört?

00:42:52: Oder wie funktioniert das?

00:42:53: fühlen Sie sich auch irgendwie verantwortlich dafür?

00:42:56: Die Stadt hat mir zwei tausend neun gesagt maximal zwei Jahre und Dann habe ich noch mal ein Zweijahresvertrag bekommen.

00:43:03: und dann glaube ich nochmal, dann ging es mit einem Jahresverträgen weiter.

00:43:07: Über wechselnde Regierende war es immer unterschiedlich wie hoch das auf der Prioliste stand.

00:43:14: Jetzt wird es wahrscheinlich in den nächsten Jahren irgendwann tatsächlich passieren.

00:43:18: Und natürlich gucken wir auch was wir da machen können und welche Ausweichmöglichkeiten wir haben.

00:43:24: Die Stadt Hamburg ist nicht super hilfreich in diesen Angelegenheiten.

00:43:27: ehrlicherweise Da sind andere Städte deutlich proaktiver und sachdienlicher, ehrlicher Zweck.

00:43:35: Wiegt das auch ein bisschen daran dass Hamburg sehr häufig sehr subjektiv auf diese Dinge guckt?

00:43:41: Also ich habe auch hier in diesem Kreis in anderer Zusammensetzung schon mal angesprochen wir könnten hier viel mehr internationale Filme drehen.

00:43:50: Aber dann denkt man so, da müssen wir noch mehr absperren und so weiter.

00:43:53: Aber keiner denkt an die Einnahmen durch Tourismus.

00:43:55: Das könnte ja beim Festival auch ein gutes Argument sein.

00:43:59: Ich weiß nicht, ob er keiner daran denkt?

00:44:00: Es ist auf jeden Fall so... Wir haben einen tollen Kultursinnator.

00:44:03: Wir haben eine sehr bemühte Behörde um ihn herum aber die Möglichkeiten sind auch da häufiger mal recht begrenzt ehrlicherweise Und in den vergangenen Jahren Die Beispiele werde ich jetzt nicht alle aufzählen, aber immer wieder mal versucht Dinge zu bewegen auch pandemisch bedingt damals und so.

00:44:22: Und es ist schon sehr, sehr schwerfällig und wenig proaktiv und auch wenig Punch oft dahinter wo andere Städte die viel schlechtere Voraussetzungen haben zum Teil Aber auch große Städten wir reden wollen nicht einfach mit Birnen vergleichen.

00:44:37: Es ist dann trotzdem so dass da deutlich mehr Proaktive auf uns zugegangen wird einfacher sind als hier in Hamburg, ehrlicherweise.

00:44:46: Nur und weil du die Kulturbehörde so positiv erwähnst das kann ich nur unterstreichen.

00:44:52: aber dass wenn die was wollen heißt es noch lange nicht dass die anderen Behörden das auch wollen.

00:44:56: genau

00:44:57: und dann ist selbst innerhalb der behördenlandschaft da ein monolith der auf verlorenen posten für dinge kämpft die sich nicht umsetzen lassen.

00:45:07: das ist auf jeden fall meine wahrnehmung.

00:45:10: Das ist schon, also wenn man sich anguckt welche Themen auch so im internationalen Tourkalender etc.

00:45:16: in Hannover stattfinden dann ist das einer Stadt wie Hamburg eigentlich nicht würdig finde ich.

00:45:24: Es fehlen diverse Venue-Größen in Hamburg zum Beispiel Und das sind immer so Punkte, da wird dann drüber geredet.

00:45:30: Das ist aber einfach eine schwierige Situation.

00:45:32: Es ist alles sehr langartig und hinter diesen Dingen ist nicht wirklich Energie dahinter häufig.

00:45:37: Also nicht so wie es sein sollte für eine Stadt wie Hamburg die wir alle sehr lieben und auch so toll finden... ...und ich glaube dass wenn man diese ganzen Sachen zusammen so mir dann weiß man auch warum so eine Olympia Bewerbung ein weiteres Mal nicht geklappt hat oder so.

00:45:49: Da ist einfach zu wenig Panze drin!

00:45:51: Und das ist, glaube ich, sehr schade weil Hamburg an sich Und wir finden glaube ich alles, dass die tollste Stadt in diesem Land ist.

00:45:59: Hätte da mehr verdient wie ich finde.

00:46:04: Ina das Elbschass könnte ja beispielsweise auch in Dresden stattfinden liegt auch an der Elbe.

00:46:08: Könntest du dir andere Orte vorstellen?

00:46:10: Da müsste ich mal schauen, ob es vergleichbare Orte gibt.

00:46:13: Ich finde

00:46:13: zumindest Roland Kaiser immer wieder Platz!

00:46:16: Aber wir haben natürlich schon einen super Festivalgelände.

00:46:20: Also für mich persönlich ist in Hamburg oben eher abgesehen vom Dogwell.

00:46:24: Ich find, Ape Jazz ist mit diesem Gelände sehr weit vorne dabei.

00:46:27: Stadtparkkonzerte sind auch schönstes Auto Avenue eigentlich aber eine deutlich kleinere Kapazität als das, was Stefan z.B.

00:46:34: sucht.

00:46:35: Klar, es gibt bestimmt an der Elbe... also wenn man mal guckt.

00:46:38: Es gibt bestimmt eine schöne Fläche, aber ich glaube nicht, dass es so zwischen Hafen, Kränen

00:46:44: ... Worauf ihr hinausseute ist.

00:46:46: Wenn die Stadt nicht will, hat man dann das als Druckmittel möglicherweise zu sagen?

00:46:50: Ihr seid ja alle drei bundesweit agierend.

00:46:54: Dass man sagt so, dann halt nicht.

00:46:56: Trotz der großen Liebe, die wir alle empfinden, die Stefan gesagt hat, müssen wir's woanders machen.

00:47:03: Vor, weiß ich nicht genau also... Ich glaube, es ist in Hamburg einfach, es findet hier so viel statt und Man merkt es ja, Olympia-Abstimmung zum Beispiel.

00:47:11: Also viele Leute haben glaube ich einfach nicht die Lust das noch mehr in dieser Stadt... Es sind immer Veranstaltungen, die ums Heiligen Geistfeld rumwohnen, die sich über die Sperrung, den Lärm verklagen.

00:47:23: Deshalb habe ich glaube tatsächlich dass das in Hamburg eher so ein bisschen Grund sein könnte, dass einfach Gefühl zumindest schon so ein Angebot ist und immer so viel stattfindet.

00:47:33: Das würde mich natürlich freuen wenn diese Stadt auf jeden Fall uns unterstützen würde hier in Harburg zu bleiben.

00:47:41: Aber ich würd jetzt nicht meine Hand dafür ins Feuer legen, dass sie sagen klar das Ape Chest muss bestehen bleiben.

00:47:47: Jörn du bist mit dem Dogwheel Gelände ja auch in ständiger Gefahr?

00:47:51: Dass es vielleicht irgendwann mal Übergriffe aus der Hafenwirtschaft oder ähnliches gibt.

00:47:56: Dogwheel in Quickborn ist das kannst du dir das vorstellen?

00:48:01: Ja Dogwheel In Quickborn Das MS Quickborn sozusagen.

00:48:05: also Nee, kann ich mir nicht vorstellen.

00:48:13: Aber es stellt sich in der Tat die Frage wo man so einzelne Shows mit einer zwanzig dreißiger Teile oder auch mal Ed Sheeran Foo Fighters Themen?

00:48:23: Wo will man die denn abfeiern?

00:48:25: also im Stadion gibt es eine Handvoll Termine und das war's Und ich bin jetzt ganz gespannt was im Juni in diesem Monat noch passiert auf dem heiligen geistfeld paul kalb brenner da kam ja jemand der nicht wusste dass das gar nicht genehmigungsfähig ist sozusagen.

00:48:41: wir haben immer das alle geglaubt und nun kommt einer macht es einfach es ist jetzt scheinbar genehmigt.

00:48:47: genaues weiß ich nicht.

00:48:48: ich gehe auch hin ich gucke mir es auch an.

00:48:50: ich habe überhaupt nicht die fantasie dass man ein elektroakt dort so veranstalten kann, wie das vielleicht die Fans erwarten.

00:48:58: Aber vielleicht gelingt den das ja und dann bin ich mir relativ sicher dass sie nicht die einzigen bleiben, die auf dieser Fläche was werden veranstalten wollen.

00:49:05: und vielleicht rein wir uns da auch ein beweist es.

00:49:08: aber da muss man jetzt erst mal gucken Wie hoch sind die Auflagen?

00:49:13: Was darf man auch soundtechnisch Und dann muss man gucken ob sich das in irgendeiner Form bewährt.

00:49:20: aber grundsätzlich haben wir eine riesenfläche mitten in der Stadt Und nur weil da irgendwo jemand wohnt, der sagt ah nicht so gerne ist das.

00:49:28: natürlich stellt sich auch die Frage.

00:49:30: Ist das was Stadtgesellschaft so will oder?

00:49:37: Wie siehst du denn die Zukunft Hamburgs als Festival statt?

00:49:41: Siehst Du tatsächlich noch theoretische Möglichkeiten die andere nicht sehen sowie in das heiligen Geistfeld offensichtlich jetzt hier man gefunden hat gibt es vielleicht mehr Konzerte im Volkspark Stadion?

00:49:53: war das vielleicht routiniert er jetzt abläuft die eigentumsverhältnisse geklärt sind alles geht jetzt an den hsv die miete

00:50:00: ja.

00:50:00: also es ist natürlich eine schwierige frage.

00:50:04: Es braucht flächen und es braucht die bereitschaft der zuständigen ämteren behörden diese flächen bespielbar zu machen unter allen auflagen die zum schutz der anwohnern gelten sollen.

00:50:16: aber wenn da nicht wirklich mit energie und der nötigen power das ganze betrieben wird, dann wird da nicht viel draus werden und dann werden eher mehr Sachen verschwinden als hinzukommen.

00:50:31: Denn alle Hamburger Veranstalter haben seit Jahren gescoutet wo man Dinge veranstalten kann.

00:50:37: Das Problem mit dem Stadion hat Björn eben schon erwähnt.

00:50:40: es gibt nur sehr wenige Wochenenden in der Sommerpause die wirklich planbar sind tatsächlich dann ja meistens noch mit internationalen Touringplänen abzustimmen und so weiter.

00:50:50: Und da gibt es nicht viele Termine, die man wirklich spielen kann.

00:50:54: Dann kann man immer auf die Parkplätze vom Volksbrachstadion gehen aber das ist nicht für jeden Akt attraktiv ehrlicherweise und dann wird's auch schon ganz schnell eng.

00:51:03: Den großen Stadtpark haben wir mit den Rohnings-Tons mal bespielt.

00:51:06: Ist auch schwierig.

00:51:07: also es müsste eine Wandlung in der Denke geben und auch der Art und Weise wie man als Stadthammung daran geht.

00:51:14: Das gibt ja auch bei den Indoorvenues ein Riesenproblem, weil einfach die Zwischengrößen hier fehlen.

00:51:20: Weil die beiden Reeperbahnen auch immer eine gewisse Fragezeichen mit sich brachten oder teilweise auch noch bringen und das ist für eine Stadt dieser Größenordnung.

00:51:36: könnte das besser aufgestellt sein, sage ich mal vorsichtig.

00:51:39: Und das ist halt was wo man jetzt nicht ständig verspürt dass da wirklich jemand hinterher ist, das verstanden hat und es auch so sieht.

00:51:47: Und das ist halt etwas was schade ist weil dadurch verlieren wir Shows, dadurch verliert man Kulturgüter die hier nicht mehr stattfinden.

00:51:55: Das Problem ist, dass das nicht spürbar ist was man verliert.

00:51:58: Es findet halt einfach nicht statt.

00:51:59: Genau

00:52:01: Deswegen hat keiner das Gefühl, dass hier was fehlt.

00:52:05: Also mir persönlich fehlt sowohl dein Foto-Zwei-Festival als auch Stefan Dein Summers Tale, was jetzt nur bedingt direkt mit Hamburg zu tun hat.

00:52:16: Könnt ihr mir Hoffnung machen dass die irgendwann wiederkommen oder eher nicht?

00:52:21: Das ist aber, mach ich gerne das.

00:52:24: Das Marken finden wir super!

00:52:26: Das hat sich bewährt.

00:52:28: Was wir in der Lüneburger Heide nicht hatten waren ausreichende Hotelkontingente Weil viele wollten nicht campen und trotzdem daran teilnehmen.

00:52:36: Also wäre es eine Idee, das Stadten nahezu veranstalten.

00:52:42: Und auch da haben wir um Hamburg herum schon seit Jahren uns alles mögliche angeguckt aber auch nicht die Gelegenheit oder den Ort gefunden wo man sowas perfekt machen kann.

00:52:53: In den jahren seid der Pandemie mit den Krisen nach der Krise nach der krise Die wir fortlaufen gerade irgendwie zu bewältigen haben als branche noch gesamtgesellschaftlich Hat man natürlich diese Hochrisikoprojekte jetzt erst mal nicht wieder aus dem Hut gezaubert, sondern sich auf die starken und großen Marken konzentriert um die nachhaltig und auch zukunftsfähig aufzustellen.

00:53:13: Aber das Konzept an sich, das glauben wir nach wie vor daran lieben wir auch muss aber zur richtigen Zeit am richtigen Ort wieder zum Leben erweckt werden Und das gestaltet es schwierig aus den genannten Gründen.

00:53:25: Deine Antwort sieht wahrscheinlich ähnlich aus Hochrisiko-Projekt.

00:53:29: Es ist im Wesentlichen auch dadurch determiniert, dass wir das Foto II immer durch Sponsoring finanziert haben und in diesem Markt eine deutliche Zurückhaltung spürbar ist.

00:53:44: Kein Selbstgänger und da fallen dann eben auch gerade die kleinteiligen Themen eher mal hinten runter, weil man natürlich auch immer mit Reichweite argumentieren muss.

00:53:54: Und das kann man beim FUTO II nicht so wie bei anderen Festivals wo man sich tausende Besucherinnen und Besucher

00:54:01: hat.

00:54:01: Ina Sponsoring beim Aptures Festival ist definitiv ein wichtiges Standbein.

00:54:07: aber gibt es ja auch die Zurückhaltung oder funktioniert das?

00:54:11: Genau.

00:54:11: Es ist definitiv bei uns auch eine wichtige Einnahmequelle, aber wir merken es auch dass natürlich bei großen Konzernen Gelder gestrichen wurden oder gekürzt wurden.

00:54:19: also einfach ist es nicht vor allem im Bereich Hauptsponsoring.

00:54:24: Sofern ja mal gucken und wer hat natürlich das Pauset dazwischen was für uns im Anlauf jetzt noch ein bisschen schwieriger gemacht hat.

00:54:30: Ich denke mal, wenn wir jetzt dieses Jahr durchführen und auch mit dem neuen Setup und der Tribüne dann wird es langfristig hoffentlich auch nochmal deutlich besser anlaufen ohne Sponsoring.

00:54:40: Also neben Ticket-Einahmesponsoring die zweitwichtigste Einnahmequelle.

00:54:46: Der Festival Sommersetzen-Zwanzig bedeutet für mich vor allen Dingen einfach das Warten darauf, dass Oasis endlich ihren Vorverkaufsstaat bekannt geben.

00:54:54: Stefan meinst du die machen eine Kurve um Hamburg?

00:54:58: Weil wir haben ja gerade über die Situation gesprochen.

00:55:00: Die können hier im Prinzip eine Band in der Größenordnung, die die Leute zieht wahrscheinlich... Sie können ja viermal das Volksparkstaaten vollmachen

00:55:09: aber

00:55:10: ob sie das wollen als Fußballfans vielleicht.

00:55:12: Aber siehst Du Möglichkeiten.

00:55:15: Das ist eine ganz schwierige Frage da.

00:55:17: Bin ich auch gar nicht zuständig bei der Band Leider?

00:55:20: Würde ich schon machen, aber es ist tatsächlich so dass auf dem letzten Plan den ich gesehen habe das war natürlich nicht offiziell Hamburg nicht mit dabei war Aber das heißt ja nichts.

00:55:32: das sind Dinge die im internet geliegt werden und so weiter.

00:55:35: Keine Ahnung Ich würde mich freuen wenn wir nach Hamburg kommen.

00:55:38: Ich glaube aber nicht wirklich waren ja sicherweise.

00:55:40: Björn wer sollte in deiner Meinung nach nochmal Nach Hamburg kommen?

00:55:51: Das bedauere ich als Fan sehr, aber vielleicht kommt da ja noch mal eine zweite Rutsche.

00:55:56: Ansonsten eines meiner all-time favorite Concerts war Nine Inch Nails.

00:56:05: David Bowie plant derzeit nichts.

00:56:07: Der ist voran das unterwegs leider.

00:56:09: War auch ein großartiger Live Künstler und da hört es schon auf!

00:56:18: Paul McCartney hätte ich gerne mal wieder hier.

00:56:21: Ja, der ist ja zumindest, hat dann ein Album gemacht und das was ich im Netz gesehen habe offensichtlich sehr munter trotz... Ich glaube über achtzig?

00:56:29: Über

00:56:30: achtzig!

00:56:31: Verrückt.

00:56:32: Ich war vor zwei Wochen an Barock am Ringen und da hat Tom Morello mit seiner Band gespielt und die haben auch Bulletin Dead and Killing in the Name von Deutsche Ganzes Machine gespielt ohne Gesang nur instrumental.

00:56:42: Das Publikum hat dann entsprechend den Text übernommen Und da dachte ich, dass ich ganz die Maschinen ja noch mal live sehen würde.

00:56:50: Ja!

00:56:50: Das wäre schön.

00:56:51: Ina, Flap beim Alp Chess oder hast du eine andere Fantasie?

00:56:54: Wer mal Headliner bei Alps Chess nochmal sein sollte?

00:56:57: Flap Paul McCartney?

00:56:59: Ja, können wir uns bestimmt nicht leisten.

00:57:02: Klar wär natürlich super.

00:57:03: Also persönlich wäre für mich Jacob Collier auf jeden Fall ein guter Headliner.

00:57:09: Sting wäre auch super.

00:57:12: Gucken also... Wir starten jetzt so langsam fürs nächste Jahr das Booking und klopfen schon mal Abwehr unterwegs ist.

00:57:18: Und dann schauen wir mal...

00:57:19: Ich würde noch Grace Jones da gerne sehen, da müsste man nur vorne das Tom durchstreichen und hätte das Line-Up des Artwork fast fertig.

00:57:28: Ihr konntet zum Schluss nochmal ein paar Wünsche äußern ihr Lieben!

00:57:32: Vielen Dank für eure Einblicke die ihr uns eine Stunde lang gegeben habt in die... Lahnung und Umsetzung, die Gefahren.

00:57:38: Die Herausforderungen in der Umsetzung von Festivals!

00:57:42: Ich danke recht herzlich liebe Ina lieber Stefan Lieberbjörn.

00:57:46: Herzlichen Dank.

00:57:47: das war der fünfundvierzigste Kaltscherklapp und ich darf versprechende sechsen vierzigsten kommen ganz gewiss und sage Ahoi!

00:57:55: Vielen dank!

00:57:56: Tschüss!

00:57:58: Das war die Hochkultur auf Ahoih Der KALTSCHERKLAB.

00:58:03: Danke fürs zuhören.

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